Erste Ergebnisse zur Wochenmitte erwartet. Im Fall des Todes einer Frau infolge einer Behandlung in einer privaten Badener Kinderwunschklinik ist am Montag mit dem Vorliegen von ersten Ermittlungsergebnissen zur Wochenmitte gerechnet worden. Vorläufige Erkenntnisse in Sachen Obduktion könnte es nach Angaben von Silke Pernsteiner von der Staatsanwaltschaft Wiener Neustadt am Mittwoch oder am Donnerstag geben.

Von APA / NÖN.at. Erstellt am 08. Juni 2020 (11:40)
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Kinderwunschklinik Baden
Thomas Lenger, monatsrevue.at

Vernehmungen hätten bisher nicht stattgefunden, teilte die Sprecherin auf APA-Anfrage mit. Die Todesumstände der 30 bis 40 Jahre alten Kinderwunschklinik-Patientin waren daher vorerst weiter unklar.

Jene beiden Frauen, die nach Eingriffen in dem privaten Badener Institut in Krankenhäuser eingeliefert worden waren, wurden auch am Montag intensivmedizinisch betreut, hieß es seitens des Wiener AKH bzw. der niederösterreichischen Landeskliniken-Holding. Der Zustand der in Niederösterreich hospitalisierten Patientin wurde als stabil beschrieben. Die im AKH betreute Frau hatte sich zunächst in Lebensgefahr befunden, diese ist jedoch seit Sonntag gebannt.

Die Kinderwunschklinik selbst betonte in einer Aussendung, dass jene Medikamente, die "im direkten Zusammenhang mit der Anästhesie stehen", nicht vom Institut selbst bereitgestellt worden seien. Eine weitere Stellungnahme könne derzeit nicht abgegeben werden, da die Untersuchungsergebnisse der zuständigen Behörden abzuwarten seien. Mit den bei den Behandlungen verwendeten Medikamenten beschäftigt sich eines der beiden von der Staatsanwaltschaft in der Causa in Auftrag gegebenen Gutachten.