Kottingbrunn: Neue Betriebe aktiv

Erstellt am 11. März 2022 | 05:47
Lesezeit: 3 Min
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ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki, Hans Holdhaus, Johannes Plank (Immoconfin), Andreas Zwerger (Innerio Heat Exchanger GmbH), Christian Macho, Jochen Danninger, Katharina, Andreas und Bernhard Lechner von Lechner Ges.m.b.H., Oliver Reitter, Cosentino, Alexander Burdiak (Unger Stahlbau).
Foto: Fussi
Volvo baut ab April in Kottingbrunn Flagship Werkstätte. Betriebsgebiet prüft zudem Erweiterungsmöglichkeiten.
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Beim Get-Together im CCK Wirtschaftspark Kottingbrunn stellten sich am Donnerstag jene Betriebe vor, die sich neu angesiedelt haben.

Den Beginn machte der Hausherr des Treffens, die Innerio Heat Exchanger GmbH, ein international tätiger Automobilzulieferer mit dem Schwerpunkt Klima- und Temperaturmanagement. 240 Mitarbeiter sind am Standort beschäftigt. Die Geschäftsführer Andreas Zwerger und Veit Schmid-Schmidsfelden betonten das Thema Nachhaltigkeit und hoben die hier erzeugten Wärmetauscher für bekannte Automobilmarken hervor.

Die Immoconfin GesmbH, Spezialist im Hallenbau, hat drei Betriebsgebäude samt Büroräumlichkeiten im Wirtschaftspark errichtet. Weiters stellte Hans Holdhaus die Holdhaus & Nord GmbH vor, ein Gesundheitsdienstleister mit umfassendem Leistungsportfolio. „Wir sind die Lebensqualitätssteigerer“, erklärte er.

Manager Pascal Job von der Volvo Group Austria GmbH berichtete von der geplanten Errichtung einer Werkstätte mit Büroräumlichkeiten im Wirtschaftspark. Er erläuterte die Philosophie der Firma, die seit 1928 auf Qualität, Sicherheit und Umweltschutz setze. In den Neubau in Kottingbrunn werden 15 Millionen Euro investiert, „es ist unser größtes Projekt“, so Job. Auf drei Hektar entstehe eine „Flagship Werkstätte“ mit acht Arbeitsbahnen. 40 Menschen in der Werkstätte und 50 im Büro werden hier einen Job finden. Photovoltaik am Dach und Fernwärme oder Wärmepumpe seien geplant. Man wolle großteils autark sein. Dazu kommen Schnell-Ladestationen für Lkw und Pkw. Baustart sei im April, die Bauzeit 14 Monate.

Die Lechner GesmbH, ein 1996 gegründeter Familienbetrieb mit derzeitigem Sitz in Bad Vöslau, beschäftigt sich mit Kunststoffverarbeitung. Da man an der Firmenzentrale an die Grenzen stoße, werde am Wirtschaftspark ein neuer Standort entwickelt.

Die Cosentino Austria GmbH beschäftigt sich mit der Be- und Verarbeitung von Naturwerksteinen und Natursteinen – die Unger Stahlbau Ges.m.b.H. wird das Betriebsobjekt errichten. Area Manager Oliver Reitter hofft, noch heuer einzuziehen.

„Der CCK Wirtschaftspark Kottingbrunn beweist, dass er ein wichtiger Impulsgeber und Wachstumsmotor für die Region ist. Mittlerweile haben 47 Betriebe mit mehr als 1.300 Mitarbeitern hier ihren Standort – Tendenz steigend“, freute sich der Kottingbrunner Bürgermeister Christian Macho (ÖVP).

Aufgrund der anhaltenden Nachfrage werden derzeit Erweiterungsmöglichkeiten des Betriebsgebiets geprüft. „Derzeit stehen noch rund 9 Hektar an Betriebsflächen zur Verfügung“, verriet Wirtschaftslandesrat Jochen Danninger (ÖVP).

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