Tipps für die Gartenpflege im Frühling. Nach dem Winter herrscht in den meisten Garten gähnende Leere. Ab März wird es dann Zeit für die Gartenpflege - spätestens nach den Eisheiligen sollte man aber loslegen. Zum Frühlingsbeginn gibt es dazu Tipps von Bloggerin Claudia Kimberger (viewofmylife.com) für die Gartenpflege.

Von Claudia Kimberger. Erstellt am 16. Mai 2019 (12:05)

Erst wenn die Tage wieder länger hell und die Temperaturen auch nachtsüber im Plusbereich bleiben, beginnen wir mit der Gartenarbeit. Gemeinsam ist man schneller fertig und es macht auch mehr Spaß. 

Meine persönlichen Tipps für die Gartenpflege

1. Altes entfernen

Die abgetragene Schicht vom Rindenmulch und jedes sichtbare Unkraut (mit den Wurzeln) wird entfernt. Den noch offenen Boden zwischen den Pflanzen bedecken wir mit neuem Rindenmulch, der reguliert das ganze Jahr über das Bodenklima und es schaut hübscher aus.

2. Topfpflanzen ins Freie stellen

Bei uns im Lande schweben die Temperaturen nachtsüber bereits zwischen drei bis fünf Grad, da stellen wir alle Topfpflanzen an einen windgeschützten Standort bereits ins Freie. Empfindliche Pflanzen jedoch erst nach den Eisheiligen (ab dem 15. Mai etwa). Auf den Blattunterseiten und an den Trieben wird kontrolliert, ob sie den Winter gut überstanden haben und sich keine Schädlinge darauf befinden. Um ihnen genügend Nährstoffe für die neue Wachstumsperiode zur Verfügung zu stellen, bekommen sie frische Erde und ein wenig Dünger. Alte Triebe werden zurück geschnitten, da diese krankheitsanfällig sind.

3. Bäume und Sträucher zurückschneiden

Alle Bäume, Ziergräser und Sträucher werden jetzt zurückgeschnitten und in Form gebracht. Besonders die Hortensie und der Sommerflieder noch bevor die Gehölze anfangen auszutreiben. Der Brombeerstrauch ist sehr pflegeleicht, der wächst, wie Unkraut, auch ohne Stutzen. Hier ist nur wichtig eine Ranke zu montieren, damit er ausreichend Platz zum wachsen hat. 

4. Rasenpflege 

Jetzt wo die Temperaturen am Tag über 10°C liegen, wird der Rasen tief abgemäht. So bereiten wir ihn für die weitere Pflege vor. Moos, Unkraut und kahle Stellen machen sich nach dem Winter bemerkbar, folglich lockern wir die Rasenfläche mit einem Vertikutierer auf, somit bekommen die Wurzeln genügend Wasser und der Boden kann atmen. Aber darauf achten, dass die Rasenfläche trocken ist, direkt nach einem Regen sollte man nicht vertikutieren.  Anschließend streuen wir frischen Samen aus und wässern ihn gut, damit kahle Stellen schön zu wachsen und der Rasen dichter wird. Düngen kann auch nicht schaden, um den Rasen mit Kalium und Phosphor zu versorgen.

5. Pflanz mich...

Ab März geht die Suche nach neuen Pflanzen los! Für bunte Bodendecker, sowie Heidenkraut, finde ich auch immer wieder ein Plätzchen. Klassische Frühlingszwiebeln wie Märzbecher oder Veilchen dürfen natürlich nicht fehlen. Finde ich geeignete Sommerblumen, werden auch diese gepflanzt, hier richtige ich mich nach der Saatzeit laut Packung. Für mich gehören blühende Pflanzen einfach dazu.

6. Verrückte Bulldogge

Es hat sich eine verrückte Bulldogge bei uns eingenistet. Durch ihre täglichen Lauf-Attacken quer durch den Garten bleibt nicht immer alles heil. Ab jetzt heißt es wieder "Lady neeeeeeeeeeiiiiinnnnn". Besonders der Rasen leidet sehr darunter. 

Noch ein Hinweis zum Schluss: Viele Regenwürmer in der Erde, bedeuten nährstoffreicher Boden.

Wie sieht es da bei dir aus? Ist dein Garten fit für das kommende Jahr?

Original Beitrag unter https://www.viewofmylife.com/tipps-garten-vorbereiten/