Ende der Teststraßen in Pottenstein und Berndorf

Erstellt am 31. März 2022 | 05:14
Lesezeit: 2 Min
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Bürgermeister Daniel Pongratz ließ sich regelmäßig testen, arbeitete aber auch fleißig bei der Teststraße mit:
 
Foto: privat
Grund: Auslaufen des Zuschusses. Kritik vom Pottensteiner Ortschef.
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Sowohl die Teststraßen in Berndorf, wie auch in Pottenstein werden mit 31. März geschlossen.
Der Pottensteiner Bürgermeisters Daniel Pongratz (SPÖ), der selbst regelmäßig Dienst bei den Testungen verrichtete, kritisiert das: „Unverständlicherweise müssen wir jetzt, wo die Infektionszahlen auf einem Rekordhoch sind, schließen. Grund dafür ist das Auslaufen des Zweckzuschusses des Bundes per 31. März. Das bedeutet, dass keinerlei Kosten mehr für Teststraßen der Gemeinden refundiert werden.“

Zigtausende Testungen seien in der Pottensteiner Teststraße abgenommen worden. „Wir konnten sehr viele anfangs symptomlose Personen herausfiltern, die dann, ohne weitere Personen anzustecken, abgesondert wurden“, berichtet Pongratz. Auch im Hinblick auf die „G-Regeln“ konnte man „ein Service für unsere Bürger“ erbringen. „Mein Dank gilt den vielen Helfern, die seit über einem Jahr hier mitgeholfen haben. Und natürlich den Gemeinden, die all das erst ermöglicht haben“, sagt der Pottensteiner Ortschef und Bezirksvorsitzender der SP-Gemeindevertreter.

In der Teststraße in Berndorf wurden fast 53 000 Abstriche durchgeführt. „Ich danke dem Team der Teststraße für seinen großen Einsatz und die freundliche Art in einer oft schwierigen Situation“, sagt der Berndorfer Bürgermeister Franz Rumpler (ÖVP). Da einige Kartons der Test über seien, können Testkids gegen eine freiwillige Spende für ukrainische Kriegsflüchtlinge beim Bürgerservice solange der Vorrat reicht abgeholt werden, ergänzt er. In der Apotheke Berndorf sind PCR Tests weiter möglich.

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