Enzesfeld-Lindabrunn: 23 Volksschul-Kinder abgesondert. „Nasenbohrertests“ brachten bei Volksschülern in Enzesfeld-Lindabrunn 23 positive Corona-Ergebnisse. Drei Lehrkräfte in der Teststraße positiv getestet.

Von Judith Jandrinitsch. Erstellt am 23. Februar 2021 (04:12)
Insgesamt 26 positive Corona-Fälle gibt es in der Volksschule Enzesfeld.
Fussi

Das Gerücht, die Volksschule in Enzesfeld sei wegen Corona geschlossen, bestätigte sich so nicht. Bezirkshauptfrau Verena Sonnleitner erklärt jedoch, dass in Enzesfeld „mittlerweile insgesamt 23 Schülerinnen und Schüler an Corona erkrankt sind, die ersten Fälle wurden am 15. Februar bekannt. Bei den Lehrerinnen und Lehrern gibt es derzeit drei positive Fälle, zwei Personen des Lehrpersonals halten sich in anderen Bezirken auf“.

Da eine der positiven Lehrerinnen in allen Klassen unterrichtet hat und seit 16. Februar Symptome aufwies, mussten alle Schüler und einige Lehrer als K1 Personen betrachtet werden und wurden diese daher bis 27. Februar abgesondert. Die Volksschule ist trotzdem weiter betretbar, wie Direktorin Pia Lichtenegger betont: „Das Wort Schulschließung ist in diesem Zusammenhang nicht richtig. Der Musikschulunterricht und die Nachmittagsbetreuung finden weiter statt.“

Die zuständige Bezirksbehörde habe so rigoros reagiert, „um eine weitere Verbreitung der Krankheit zu verhindern“, betont Lichtenegger. Die Schülerinnen fielen im Rahmen der Schultests auf, die Lehrerinnen und Lehrer wurden in der Teststraße positiv auf Corona getestet.

Derzeit gibt es im Bezirk Baden 389 Corona-positive Personen. In der Woche vom 15. bis 21. Feber wurden 296 neue Positive gezählt, genesen sind 218 Personen, verstorben drei.