Pfaffstättner Hilfsdienst versorgt Personen über 65. Seit Montag werden in Pfaffstätten Lebensmittel und Medikamente von freiwilligen Helfern an Personen über 65 Jahren verteilt, die auf keine familiäre Unterstützung zurückgreifen können.

Von Judith Jandrinitsch. Erstellt am 18. März 2020 (09:04)
Dieser Artikel ist älter als ein Jahr
bad13jj-LAbg Christoph Kainz Präs NÖZSV.jpg
Pfaffstättens Bürgermeister Christoph Kainz ist auch Präsident des Niederösterreichischen Zivilschutzverbandes.
privat

Der Pfaffstättner Hilfsdienst ist seit Montag aktiv. 

Über 70 Pfaffstättnerinnen und Pfaffstättner sind vergangenes Wochenende sofort einem Aufruf von Bürgermeister. Christoph Kainz, ÖVP, gefolgt und haben sich freiwillig zum Pfaffstättner Hilfsdienst gemeldet.

Dazu erklärt Kainz, der ja auch Präsident des Niederösterreichischen Zivilschutzverbandes ist: „Wir alle sind in der derzeitigen Situation unterschiedlich betroffen. Als Gemeinde nehmen wir die Lage sehr ernst und handeln rasch, effizient und zielgerichtet. Es gilt, die besonders gefährdeten Risikogruppen, darunter vor allem alle über 65 Jährigen, zu unterstützen und zu schützen. Der Pfaffstättner Hilfsdienst wird von einem Kernteam organisiert und von rund 70 Freiwilligen unterstützt. Schon am ersten Tag wurde der Hilfsdienst in Anspruch genommen und hat reibungslos funktioniert.“

Der Pfaffstättner Hilfsdienst bitte folgende Dienste für Personen über 65, für Personen die in ihrer Mobilität eingeschränkt sind und Personen, die erkrankt sind und keine familiäre Unterstützung haben:

Mittagslieferservice bei folgenden Betrieben möglich:
Rathausstube  0676 571 6432,
Heuriger Goaßbua 0664 250 4833
und Heuriger Laffer 0664 408 9560
telefonisch bis 11 Uhr bestellen, Zustellung ab 12 Uhr

Einkaufslieferservice:
Mellis Greißlerei 0650 778 6175
telefonisch bis 10 Uhr bestellen, Zustellung ab 16 Uhr.

Medikamente:
Dr. Hofstädter 02252 85120
telefonisch 8-11 Uhr bestellen, Zustellung ab 17 Uhr.

Der Hilfsdienst liefert mit desinfizierten Schutzhandschuhen, hängt die Waren an die Haustüre und läutet an. Es gibt keinen direkten Kontakt. Es gibt auch keine direkte Bezahlung, sondern es wird zu einem späteren Zeitpunkt eine Sammelrechnung erstellt, die mit Erlagschein zu zahlen ist. Bis dahin übernimmt die Gemeinde die Kosten.

Bürgermeister Kainz appelliert an alle, sich an die Vorgaben der Bundesregierung zu halten. „Ich möchte besonders darauf hinweisen, dass alle Kinderspielplätze gesperrt sind und dass der Parteienverkehr am Gemeindeamt sowie am Bauhof eingeschränkt wurde.“

Aktuelle Infos zum Pfaffstättner Hilfsdienst gibt es unter:

https://pfaffstättner-hilfsdienst.at

www.facebook.com/hilfsdienst2511