Vandalen waren in Berndorf unterwegs. Die Restaurierung wird sehr schwierig und kostenintensiv. Und sogar ein Polizeiauto wurde schwer in Mitleidenschaft gezogen.

Von Elfi Holzinger. Erstellt am 24. März 2020 (04:07)
Unverhüllt: Baumann-Denkmal wurde mit rotem Lack verunstaltet.
NOEN

Einige unliebsame Zeitgenossen nützten offenbar die derzeit herrschende Ruhe auf den Straßen, um wertvolle Denkmäler zu beschädigen. Und sogar vor einem Polizeiauto machten sie nicht Halt.

Bisher unbekannte Täter sprühten Mittwoch Nacht mit rotem Lack die Buchstaben „ACAD“ auf die vordere Stoßstange des Polizeiwagens, der zum Tatzeitpunkt auf dem vorgesehenen Parkplatz abgestellt gewesen war.

Weitere Sachbeschädigungen gab es gleichzeitig beim Baumann-Denkmal im Theaterpark, bei der Arthur-Krupp-Statue im Krupptempel sowie dem Kriegerdenkmal am Ernst-Baron-Platz. Dabei verwendeten die Täter denselben Sprühlack.

Die Exekutive schaffte es bereits, die Beschmierungen von ihrem Dienstauto zu entfernen. Die Erhebungen zur Ausforschung der unbekannten Täter sind noch im Gange. Nach Abschluss der Ermittlungen wird ein Abschlussbericht an die Staatsanwaltschaft Wiener Neustadt weiter geleitet. Die Polizei Berndorf ersucht um sachdienliche Hinweise unter 059133 3304.

Wegen dieser Schadensfälle ist auch nachts „Stadtpolizist“ Mark Benedek unterwegs, um eventuelle Vandalenakte zu verhindern. Dabei machte er gleich in der ersten Nacht unliebsame Bekanntschaften am Skaterplatz und beim Billa-Parkplatz.

„Wir setzen eine Belohnung von 200 Euro aus, um den oder die Täter ausfindig zu machen“, merkt dazu Stadtrat Gerhard Ullrich, FPÖ, an.