Berndorf-Veitsauer Sänger traten erstmals wieder auf. Nach langer Zeit durften die Berndorf-Veitsauer Sänger wieder vor Publikum auftreten. Natürlich mit strengen Auflagen.

Von Elfi Holzinger. Erstellt am 17. Mai 2020 (05:10)
Tenor mit Schutzmaske: Fritz Hollenthoner.
Holzinger.Presse

„Auf die Initiative unserer langjährigen Sängerin, Anneliese Lux-Zawadil, haben wir uns – nach langer Corona-Durststrecke – spontan zu einem gemeinsamen Singen zusammengefunden. Claudia Evans hat uns als Stimmbildnerin stimmlich wieder ‚auf Vordermann‘ gebracht und unterstützte uns bei diesem Event, einem chorischen ‚Ständchen‘ anlässlich des Mutertages auch solistisch hervorragend“, freut sich Fritz Hollenthoner, der Obmann des Chors Berndorf-Veitsau.

Unter der Leitung des Pianisten Peter „Bezy“ Belohlavek wurde aus dem umfangreichen Repertoire ein abwechslungsreiches Programm erarbeitet, das vom Volkslied, Spiritual & Gospel über Zulu-Song, Pop und auch Musical bis hin zur Klassik, mit Mozart, Schubert und Beethoven reichte.

Die bewährten Alt-Stimmen Brigitte Koisser und Maria Hütter, die Bässe Norbert Zeilinger und Paul Wawra, die Tenöre Erwin Hollenthoner (der Bruder des Obmanns) und Fritz Hollenthoner gaben ihr Bestes und brachten die Augen der Senioren zum Leuchten.

Mit dieser Aktion wollten die Chormitglieder den Bewohnern des Landespensionisten- und Pflegeheimes „Haus Theaterpark“ zum Muttertag eine kleine Freude bereiten, was ihnen auch sichtlich gelang.

Dazu Hollenthoner: „Es war für uns wirklich eine riesige Freude, dass wir nach der langen Zeit des ‚Schweigens“ endlich wieder zusammen singen konnten. Dabei bewährten sich auch die Schutzmasken, die anfangs zwar ein wenig gewöhnungsbedürftig waren, dann aber nicht mehr großartig störten. Aber die Hauptsache ist, dass dem Publikum unser Auftritt gefiel.“