Gemeinde Baden hat nun eine App für alle Fälle. Service, Informationen, Dienstleistungen und Veranstaltungen sind ab sofort am Handy jederzeit abrufbar.

Von Roland Weber. Erstellt am 14. Januar 2020 (04:26)
Bürgermeister Stefan Szirucsek (Mitte) mit Vizebürgermeisterin Helga Krismer (2.v.re.), und den Gemeinderäten Martina Weissenböck (re.) und Helmut Hufer-Gruber (li.) sowie Markus Aumann bei der Präsentation.
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Seit Weihnachten präsentiert sich der Web-Auftritt der Stadt Baden im neuen Marken-Design, jetzt folgt mit der Baden-App der nächste Digitalisierungsschritt. „Veranstaltungen und Förderungen sind genauso auf Knopfdruck abrufbar wie der Heurigenkalender und Kontaktdaten zu Abteilungen und Vereinen“, verrät VP-Bürgermeister Stefan Szirucsek beim Pressegespräch.

Servicefunktion soll den Alltag erleichtern

Ebenfalls integriert in die App ist der Abholplan für den Müll mit einer Erinnerungsfunktion. Man gibt die Wohnadresse an und erhält den Plan und kann zeitgerecht eine Erinnerungsfunktion setzen. „So unkompliziert muss Service abrufbar sein. Wir arbeiten daran, dass künftig auch Amtswege bequem über die Baden-App abgewickelt werden können“, sagt der Bürgermeister zu den Funktionen.

Seit November 2018 hat man an der Entwicklung der App gemeinsam mit „Gem2go“ (siehe Info) gearbeitet, wie der Leiter der EDV Abteilung der Stadtgemeinde, Markus Aumann, berichtet. Die Einpflege der Daten kommt von den Veranstaltern und Vereinen selbst. „Je genauer die Daten eingepflegt werden, desto besser ist das Service für die Benützer“, weiß Aumann. Vizebürgermeisterin Helga Krismer (Grünen) ist überzeugt, dass „die digitale Entwicklung in unserer Gesellschaft angekommen ist. Es macht sich bezahlt, dass wir bereits vor zehn Jahren die Vorzeichen dieser Entwicklung erkannt und die richtigen Schritte gesetzt haben.“

Auch NEOS-Gemeinderat Helmut Hofer-Gruber begrüßt die neue Technologie. „Ein professioneller Internetauftritt und die Schaffung eines einfach abrufbaren Service-Portals ist mir seit vielen Jahren ein Anliegen. Die Plattform kann auch als Basis für das elektronische Bürgerservice dienen, so wie wir das im Ausschuss für Allgemeine Verwaltung und Bürgerservice ausgearbeitet haben“, sagt er.