Trumau/Teesdorf: Zwei Schulen fast leer

Corona-Fälle lähmten in der Vorwoche Unterricht in den Volksschulen von Trumau und Teesdorf.

Erstellt am 02. Dezember 2021 | 05:04
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leere Schulklasse Symbolbild
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Gerüchte machten die Runde, dass die Volksschule Trumau behördlich geschlossen war. Das dementiert Bezirkshauptfrau Verena Sonnleitner: „Die Schule war zu keinem Zeitpunkt gesperrt, betroffene Klassen wurden aber auf Distance-Learning umgestellt.“ Direktorin Alexandra Kropf präzisiert: „Jene Kinder, die von der Gesundheitsbehörde als K1-Personen eingestuft wurden, mussten zuhause bleiben. Für die genesenen Kinder war die Schule immer geöffnet.“

Warum gesunde Kinder, die aber nicht den Genesen-Status erfüllten, auch zuhause bleiben mussten, verstanden viele Eltern nicht und sorgte für Unmut. Für die betroffenen Familien bestand die Möglichkeit, sich nach einer bestimmten Frist frei zu testen, diese Möglichkeit hätten laut Kropf „nicht viele genutzt, deshalb war in der Vorwoche die Schule relativ leer.“

Auch Teesdorfer Voksschule war im Distance Learning

Auch in der Teesdorfer Volksschule, in der die Kinder aus Teesdorf, Tattendorf, Blumau-Neurißhof und Günselsdorf unterrichtet werden, blieben vom 18. November bis 28. November die Schultüren bis für die Genesenen geschlossen.

Direktorin Sandra Steindl erklärt: „Die Bildungsdirektion hat in Absprache mit dem Bildungsministerium und der Gesundheitsbehörde Distance Learning verordnet. Für genesene Kinder mussten wir eine Betreuungsmöglichkeit anbieten, seit Montag wird aber wieder in der Schule unterrichtet.“

Seit Montag gilt auch der Erlass von Bildungsminister Heinz Faßmann, nach dem Klassen, in denen zwei Infektionsfälle auftreten, geschlossen ins Distance Learning müssen. Wird das den Schulen helfen? Alexandra Kropf bleibt skeptisch: „Es ist positiv, dass es eine einheitliche Regel gibt. Es bleibt abzuwarten, ob das nicht den Lockdown für die Schulen durch die Hintertür bedeutet.“