Nach Rodung bleibt Areal weiter Parkplatz. Kahlschlag habe nichts mit Bauplänen zu tun, erklärt Eigentümer Marcus Bartak-Meszaros. Rodung auf Kundenwunsch.

Erstellt am 25. Oktober 2016 (07:54)
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Der Parkplatz.
Fussi

Auf Unverständnis und Empörung hat wie berichtet die Rodung der Bäume und Sträucher auf dem Parkplatz in der Helenenstraße beim Doblhoffparkeingang gesorgt. Rein rechtlich ist das Vorgehen, da Privatgrund, gedeckt. Schnell kursierten aber Gerüchte, wonach der Eigentümer, SP-Gemeinderat Architekt Marcus Bartak-Meszaros, sein altes Bauvorhaben verfolge, ein kleines Einkaufszentrum.

Auf Nachfrage der NÖN stellt Bartak-Meszaros aber klar: „Aus heutiger Sicht, sehe ich den Parkplatz als Serviceleistung an unseren Bürgern. Wir haben mit dem Baumschnitt auf unsere Kundenwünsche reagiert, den Parkplatz sauberer und gut einsehbar zu gestalten.“ Das sei „nicht zuletzt auch ein wichtiger Aspekt der Sicherheit“, meint Bartak. Auf etwaige Umbaupläne angesprochen, erklärt er: „Der Parkplatz bleibt auch weiterhin für unsere Kunden erhalten und wir werden wie versprochen diesen sukzessive verbessern und erhalten.“

Aus dem Bauamt heißt es, dass ein Umbau aufgrund der strengen geltenden Bestimmungen nur schwer umsetzbar sei. Auf dem Areal sind nur zwei Bereiche bebaubar, ähnlich wie die Villen in der Nähe. Der Großteil ist im Bebauungsplan als Freifläche vorgesehen und müsse gärtnerisch gestaltet sein.