Fernsehteam begleitete zwei Ebreichsdorfer Sanitäter

ORF-Niederösterreich filmte Sanitäter Thomas Poms und Sandro Sereinig bei ihrer Arbeit.

Thomas Lenger Erstellt am 30. August 2020 | 03:24
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Notfallsanitäter Thomas Poms und Sandro Sereinig mit dem Filmteam des ORF Niederösterreich.
Foto: Thomas Lenger

Im Zuge der Aktion „Österreich hilft Österreich“, die der ORF gemeinsam mit sechs Hilfsorganisationen, darunter auch der Samariterbund, gestartet hat, drehte der ORF Niederösterreich in der vergangenen Woche auch am Samariterbund Stützpunkt in Ebreichsdorf. Das Team von NÖ Heute begleitete die beiden Notfallsanitäter Thomas Poms und Sandro Sereinig bei ihrer täglichen Arbeit im Rettungsdienst. Dabei wurden vor allem auch die Schutzmaßnahmen im Bezug auf die Corona-Pandemie beleuchtet.

„Wenn wir den Einsatzort betreten, achten wir auch viel mehr auf unseren eigenen Schutz. Aber im Prinzip sind wir im Rettungsdienst immer schon damit konfrontiert, dass wir zu Patienten kommen, die entsprechende ansteckende Krankheiten haben“, erklärt Notfallsanitäter Thomas Poms.

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Seit dem Coronavirus wird jedenfalls verstärkt auf die Sicherheit der Sanitäter geachtet. So müssen sie auch eine entsprechende Schutzkleidung tragen. Zudem gibt es eine eigene Vorgehensweise. „Früher war es so, dass man in einer Zwei- bis Drei-Mann-Besatzung zum Einsatzort gegangen ist und den Patienten versorgt hat. Jetzt geht eine Person hinein und klärt ab, ob ein Covid-19–Verdacht besteht und erst dann wird mit den weiteren Schritten begonnen“, erklärt Poms. So geht also zunächst ein Sanitäter – mit Handschuhen, Mundschutz und Brille – zum Patienten vor und klärt mit einem Fragenkatalog, ob es sich um einen möglichen Verdachtsfall handelt. Stellt sich dabei heraus, dass es tatsächlich ein begründeter Verdacht sein kann, wird im Rettungsauto die komplette Schutzkleidung angezogen, bevor der Patient untersucht und für den Transport ins Krankenhaus fertiggemacht wird.

Im ORF Radio Niederösterreich und in „NÖ Heute“ war der Beitrag am 20. August zu hören und zu sehen. Bis 27. August findet er sich in der TVthek.