Bildungscampus Baden: „Es ist beispielgebend“

Erstellt am 09. März 2022 | 05:20
Lesezeit: 3 Min
Bildungscampus Baden
Bürgermeister Stefan Szirucsek (von links), Christiane Teschl-Hofmeister, Bildungsdirektor Johann Heuras, Bildungsminister Martin Polaschek, Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner und Landtagsabgeordneter Christoph Kainz
Foto: NLK Burchhart
Bildungscampus Baden wird bis 2030 ausgebaut und erhält dritten AHS-Standort.
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Ein prominentes Podium verkündete bei einer Pressekonferenz in der Pägagogischen Hochschule eine Überraschung. Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, Bildungsminister Martin Polaschek, Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister, Bürgermeister Stefan Szirucsek und Bildungsdirektor Johann Heuras (alle ÖVP) gaben bekannt, dass bis 2030 100 Millionen Euro am Bildungscampus Baden investiert und der Standort um eine dritte AHS erweitert werde.

Bildungscampus Baden
Präsentierten die Neuerungen des Bildungscampus Baden (von links): Bildungsdirektor Johann Heuras, Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, Bildungsminister Martin Polaschek, Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister und Bürgermeister Stefan Szirucsek
Foto: NLK Burchhart

Mikl-Leitner betonte, dass man beim vor zwei Jahren vorgestellten „Meilenstein Bildungscampus Baden“ festgehalten habe und diesen nun umsetze. „Mit der Entscheidung des Herrn Bundesminister Martin Polaschek wird mit einem weiteren Gymnasium der Standort noch einmal bereichert. Davon profitiert die gesamte Region und die Stadt Baden. Der Bildungscampus ist ein wahres Vorzeigemodell“, lobte die Landeschefin.
„Wer in die Bildung investiert, investiert in die Zukunft“, betonte Minister Polaschek. Neben HAK und HLW wird unter anderem die Allgemeine Sonderschule und eine Sporthalle gebaut. „Wir können nun das Projekt um eine AHS ergänzen“, sagte er und möchte damit die beiden bestehenden Standorte entlasten. Landesrätin Teschl-Hofmeister verwies auf „die Synergien, die sich hier bieten.“

Bildungscampus Baden
Bei der Pressekonferenz in Baden (von links): Bildungsdirektor Johann Heuras, Bildungsminister Martin Polaschek, Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister und Bürgermeister Stefan Szirucsek
Foto: NLK Burchhart

Durch die Entscheidung, in Baden ein neues Gymnasium zu errichten, könne man dem steigenden Bedarf an AHS-Plätzen im Wiener Umland nachkommen. Bildungsdirektor Heuras lobte das Projekt: „Es ist beispielgebend und gut investiertes Geld.“

Im Schulentwicklungsplan 2020 des Bundes war der Neubau eines Gymnasiums südlich von Wien enthalten. Dass nun die Entscheidung auf Baden fiel, freut Stadtchef Szirucsek: „Baden wird zum einzigartigen Bildungsstandort, der sämtliche Angebote - bis hin zur universitären Einrichtung umfasst.“ Neben der Mehrfachnutzung von Infrastruktur können schulübergreifende Projekte entwickelt werden.

Szirucsek betonte: „Baden setzt im Bildungsbereich neue Maßstäbe. Mit der Etablierung eines dritten Gymnasiums im Bildungscampus Baden wird dieser zum Leuchtturmprojekt der Bildungslandschaft“. Bereits jetzt gibt es in Baden 15 Schulen mit rund 6.500 Schülern. Hinzu kommen 4.000 Studenten an der Pädagogischen Hochschule. Im Frühjahr 2023 starte der Architekten-Wettbewerb, mit der Fertigstellung von HAK und HLA wird 2027 gerechnet.

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