Breite Zustimmung zum Budget. Ebreichsdorfer Gemeinderat segnet den Budgetentwurf für das kommende Jahr beinahe einstimmig ab. Nur Grüne dagegen.

Von Thomas Lenger. Erstellt am 20. Dezember 2017 (05:27)
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In der Gemeinderatssitzung am vergangenen Donnerstag wurde mit 27 von 28 Stimmen das Budget für das Jahr 2018 mit großer Mehrheit beschlossen.

Finanzstadtrat Christian Pusch (SPÖ) präsentierte die geplanten Initiativen und Vorhaben für das nächste Jahr, welches im ordentlichen Haushalt 20,69 Millionen Euro und im außerordentlichen 4,4 Millionen umfasst. „Dieser breite Konsens ist ein eindeutiges Signal für einen solide ausgearbeiteten Haushaltsplan. Und natürlich ist das Abstimmungsergebnis auch eine Bestätigung für die ausgezeichnete Arbeit unseres Finanzstadtrates sowie der Leiterin der Finanzbuchhaltung, Christa Matejka“, zeigte sich SP-Ortschef Wolfgang Kocevar zufrieden.

„Im Großen und Ganzen sind wir mit dem Entwurf zufrieden“

Neben den Regierungsparteien SPÖ und ÖVP wurde das Budget auch von den Oppositionsparteien der Bürgerliste und der FPÖ unterstützt. Die grüne Gemeinderätin Maria Theresia Melchior stimmte jedoch gegen den Voranschlag: „Pusch macht sein Handwerk zwar gut, mir ist das Budget aber nicht zukunftsweisend genug.“ Weiters kritisiert Melchior die Führung mancher Ressorts und die zuständigen Stadträte: „Manche kümmern sich nicht genügend um ihr Resort und das Budget, wodurch in manchen Bereichen die Kosten explodieren.“

FP-Stadtrat Markus Gubik stimmte dem Budget zu: „Im Großen und Ganzen sind wir mit dem Entwurf zufrieden“. Dennoch würde sich Gubik mehr Investitionen im Straßenbau wünschen. Weiters kommt von Gubik Kritik an der „Aktion 20.000“ für Über-50-Jährige: „Obwohl wir die 284.000 Euro für das Projekt wieder zurückbekommen, sollten wir Nachdenken, ob das Geld nicht besser in Schulungen investiert wäre.“

Bürgerlisten-Stadtrat René Weiner lobt die Budgetgespräche mit Stadtrat Christian Pusch: „Es wurde auf alle Wünsche der Stadträte eingegangen und es waren sehr faire, konstruktive, ja schon fast freundschaftliche Budgetgespräche.“