Briefe an das Christkind statt Nikolaus-Besuch

Der traditionelle Besuch des Nikolaus fällt heuer auch in Ebreichsdorf aus. Bürgermeister Wolfgang Kocevar ließ sich eine Alternative einfallen und stellt Postkästen auf.

Erstellt am 30. November 2020 | 04:36
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Bürgermeister Wolfgang Kocevar freut sich schon auf die Briefe der Kinder.
Foto: Thomas Lenger

Die Stadt Ebreichsdorf hat sich einiges überlegt, wie man Kindern im Kindergarten- und Volksschulalter trotz der Corona-Pandemie ein Lächeln ins Gesicht zaubern könnte. Die Kinder sind ab sofort eingeladen, einen Brief mit einem erfüllbaren Wunsch ans Christkind zu schreiben. Mit ein wenig Glück wird dieser auch erfüllt.

Ganz wichtig ist, dass die Kinder Ihre Adresse und eine Telefonnummer eines Erwachsenen auf ihren Brief schreiben, damit das Christkind die Briefe auch zuordnen kann.

Briefkasten vor dem Rathaus

Ein goldener Briefkasten steht seit Samstag, 21. November vor dem Rathaus und wird dort bis zum 3. Adventwochenende aufgestellt bleiben.

Zum Einsatz kommt seit Freitag, 20. November auch ein roter, mobiler Briefkasten, der durch Unterwaltersdorf, Weigelsdorf und Schranawand wandert. Bis 27. November steht er noch am Hauptplatz in Weigelsdorf, vom 27. November bis 4. Dezember wird er am Hauptplatz in Unterwaltersdorf seinen Platz finden und abschließend wird er vom 4. Dezember bis 11. Dezember am Feuerwehrplatz in Schranawand auf die Briefe der Kinder warten.

Bürgermeister Wolfgang Kocevar, SPÖ, wird aus beiden Briefkästen bis zum 13. Dezember Briefe ziehen und an das Christkind weiterleiten, damit der eine oder andere Wunsch rechtzeitig zum Weihnachtsfest erfüllt werden kann.

Der Bürgermeister betont „Wir müssen trotz aller Einschränkungen versuchen, unseren Kindern eine schöne Weihnachtszeit zu bescheren. Der traditionelle Nikolobesuch in unserer Stadtgemeinde musste leider aufgrund des Veranstaltungsverbotes abgesagt werden. Ich freue mich sehr, dass ich trotzdem einige Kinder glücklich machen kann, indem ich aus den Briefkästen einige Briefe ziehen werde und rechtzeitig an das Christkind weiterleite.“