Schlimmeres verhindert: Lkw-Fahrer löscht Unfallwagen. Nach einem schweren Verkehrsunfall reagiert ein Lkw-Fahrer richtig, löscht einen brennenden Pkw und verhindert schlimmeres.

Erstellt am 18. Juni 2018 (07:17)

Gegen 4.50 Uhr kam es auf der A3 kurz nach der Auffahrt Ebreichsdorf Nord Richtung Wien zu einem schweren Verkehrsunfall. Aus bisher ungeklärter Ursache verlor ein Pkw-Lenker die Herrschaft über sein Fahrzeug. Der Wagen streifte erst die mittlere Betonleitwand, anschließend verriss der Lenker den Wagen, streifte einen Lkw auf dem Ersten Fahrbahnstreifen, ehe der Wagen frontal in die Leitschiene prallte.

Der Lenker des Unfallwagens konnte sich selbst aus dem Fahrzeug befreien, der Pkw begann jedoch im Motorraum zu brennen. Dabei wurde der 39-jährige Lkw-Lenker Mario Denk zum entscheidenden Ersthelfer. „Ich bemerkte wie bereits Rauch aus dem Motorraum drang und holte sofort einen Feuerlöscher“, erzählt der Lkw-Fahrer.

Es gelingt dem 39-Jährigen den Brand im Motorraum zu löschen. „Durch das beherzte eingreifen des Ersthelfers konnte schlimmeres verhindert werden“, ist auch Feuerwehr-Einsatzleiter Michael Ditzer von der Feuerwehr Ebreichsdorf überzeugt. Die alarmierte Feuerwehr ist kurz nach der Alarmierung auf der A3 und führte in weiterer Folge die Bergung des schwer beschädigten Pkws durch.

Lenker blieb unverletzt

Die Fahrzeugbergung dauerte nur wenige Minuten und um 6.30 Uhr konnten bereits wieder alle Fahrspuren frei gegeben werden. Binnen kürzester Zeit hatte sich bereits ein mehrere Kilometer langer Rückstau gebildet, der sich dann aber in kürzester Zeit wieder auflöste. Der Pkw-Lenker blieb bei dem Unfall ebenso wie der Lenker des Lkw unverletzt.

Jetzt muss überprüft werden, ob der Pkw-Lenker zum Unfallzeitpunkt alkoholisiert gewesen ist. „Ich bin froh das wir mit unseren Lkws mehrere Feuerlöscher mitführen und weiß erst seit heute, wie wichtig das ist“, so Mario Denk.