Sozialmarkt öffnete seine Pforten. „Diesen Markt sollte es eigentlich gar nicht geben“, sagte der Ebreichsdorfer Ortschef Wolfgang Kocevar bei der offiziellen Eröffnung.

Von Thomas Lenger. Erstellt am 21. November 2019 (03:31)
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Wolfgang Kocevar, Sonja Sonnleitner und Otto Pendl.
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Am Samstag wurde der vor Kurzem in Betrieb gegangene Sozialmarkt „SamMa“ und der Samariterladen „SamLa“ in der Wiener Neustädterstraße feierlich eröffnet.

Der Präsident des Arbeitersamariterbundes Niederösterreich, Otto Pendl, freute sich bei der Eröffnung gemeinsam mit Bezirkshauptfrau Sonja Sonnleitner, Bürgermeister Wolfgang Kocevar (SPÖ), zahlreichen Stadt- und Gemeinderäten, Nationalrat und Bürgermeister Andreas Kollross (SPÖ), dem Bundesgeschäftsführer des ASB, Reinhard Hundsmüller, Pfarrer Pawel Wójciga und vielen anderen.

Pendl betonte in seiner Festansprache, dass es ihm persönlich lieber wäre, wenn es solche Einrichtungen gar nicht gäbe, doch leider zeigt auch der Sozialmarkt in Ebreichsdorf die Notwendigkeit dieser Einrichtungen. „Unser Ziel muss es sein, dass die Politik Rahmenbedingungen schafft, damit wir eine Einrichtung wie diese schon in ein paar Jahren wieder schließen können, weil es eigentlich keinen Bedarf geben sollte“, erklärte auch Ortschef Kocevar.

Dennoch zeigte man sich seitens der Ehrengäste über das Angebot und das große Engagement vieler freiwilliger Unterstützer des SamLa und SamMa begeistert.

Gesegnet wurde der neue Sozialmarkt von Pfarrer Pawel Wójciga und im Anschluss von Präsident Otto Pendl offiziell eröffnet. Schon seit der Sozialmarkt in Betrieb ging, war die Nachfrage sehr groß und steigt ständig weiter an.