Tod von Silvia Barta sorgt für tiefe Betroffenheit

Das überraschende Ableben der ehemaligen Stadträtin und aktiven Gemeinderätin Silvia Barta sorgt für tiefe Betroffenheit.

Erstellt am 24. Juli 2019 | 13:43
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Sie verstarb im 56. Lebensjahr. Silvia Barta
Foto: NOEN

In der Nacht auf Mittwoch verstarb in Unterwaltersdorf plötzlich und unerwartet die Ebreichsdorfer Bürgerlisten-Gemeinderätin Silvia Barta im 56. Lebensjahr.

Barta war seit 2010 im Gemeinderat tätig. Vom 10. November 2011 bis zur Gemeinderatswahl 2015 war sie Kulturstadträtin und prägte die Gemeindepolitik mit zahlreichen kulturellen Schwerpunkten und Veranstaltungen. Darüber hinaus war sie in der Dorferneuerung Unterwaltersdorf sehr engagiert und Mitglied im Vorstand.

Das Herz der Gemeinderätin schlug aber auch für den Arbeitersamariterbund, für den sie sich immer wieder persönlich und politisch einsetzte. Silvia Barta engagierte sich ebenso für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen in der Gemeinde. Im Rahmen des Ferienspiels oder bei anderen Veranstaltungen war sie nicht nur in der Organisation, sondern auch bei der Umsetzung der Veranstaltungen mit großem persönlichem Einsatz dabei.

Es herrscht tiefe Trauer bei allen Fraktionen

Politisch galt die Gemeinderätin vor allem als sehr konsensorientiert und stellte auch als Oppositionspolitikerin stets das Gemeinsame vor das Trennende. Nicht zuletzt wegen ihrer starken Präsenz in der Öffentlichkeit und den vielen Kontakten mit den Gemeindebürgern war die Betroffenheit in der Bevölkerung über die traurige Nachricht dementsprechend groß. Daher kamen auch aus der Politik Beileidsbekundungen aller Fraktionen.

„Ich bin sprachlos und bestürzt über diese traurige Nachricht“, zeigt sich Fraktionskollege, Bürgerlisten-Stadtrat René Weiner betroffen. „Unser Mitgefühl gilt in diesen schweren Stunden den Angehörigen von Silvia.“

„Ich bin tief betroffen und erschüttert“, sagt auch Bürgermeister Wolfgang Kocevar (SPÖ) sichtlich geschockt über den plötzlichen Tod seiner Gemeinderatskollegin. „Unsere Gedanken sind bei ihrer Familie.“

Vor dem Rathaus wurde die schwarze Fahne aufgezogen.