"Generalprobe" für Badener Corona-Impfstraße . Nach dem Ausfall einer Badener Impfpraxis erfolgte gestern bereits zwei Tage vor dem offiziellen Start erfolgreich eine "Generalprobe" der Badener Impfstraße.

Von Andreas Fussi. Erstellt am 24. März 2021 (17:10)
Bürgermeister Stefan Szirucsek und Vizebürgermeisterin Helga Krismer in der Badener Impfstraße in der Sporthalle.
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„Es hat sich ergeben, dass auch in der Stadt Baden Impftermine in Arztpraxen ausgefallen sind“, erklären ÖVP-Bürgermeister Stefan Szirucsek und Grünen-Vizebürgermeisterin Helga Krismer heute in einer Aussendung. „Daher haben wir uns spontan dazu entschlossen, die ab 25. März geplante Impfstraße schon früher auf die Beine zu stellen, um diese Menschen aufzufangen und ihnen eine rasche Immunisierung zu ermöglichen.“

Die Rückmeldungen bezüglich dieser „Generalprobe“ fielen genauso positiv aus, wie schon hinsichtlich des Teststraßenbetriebs. „Wir sind sehr stolz auf unsere Teams, die diese Service-Einrichtungen der Stadt so professionell auf die Beine stellen. Ein großes Dankeschön an alle, die unseren Gedanken ,Füreinander Baden‘ aktiv leben und dazu beitragen, dass wir diese Pandemie gemeinsam meistern“, schwärmen Szirucsek und Krismer unisono.  

Die Impfstraße in der Sport- und Veranstaltungshalle ist ab 25. März zu folgenden Zeiten geöffnet:

  • Donnerstag 8 – 20 Uhr
  • Samstag 14 – 20 Uhr
  • Sonntag 9 – 17 Uhr

Anmeldungen können über www.impfung.at vorgenommen werden. Welche Personengruppen sich dafür aktuell anmelden können, kann ebenfalls dort abgefragt werden. 

Stadtgemeinde hat keinerlei Einfluss auf die Terminvergabe

Obwohl die Stadtgemeinde keinen Einfluss auf die Vergabe von Impfterminen hat, biete das Einrichten einer städtischen Impfstraße entscheidende Vorteile, erklärt der Bürgermeister: "Baden bekommt durch die selbst organisierte Infrastruktur mehr Impfdosen für den gesamten Bezirk Baden zugeteilt, was eine raschere Durchimpfung der Badenerinnen und Badener ermöglichen soll. Außerdem steigen damit die Chancen, dass zu impfende Personen ihre Immunisierung in ihrer Heimatstadt vornehmen lassen und weitere Anfahrtswege vermieden werden können."