Endlich wieder Fotos schauen

Erstellt am 10. Juni 2022 | 17:27
Lesezeit: 2 Min
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Es ist vollbracht, das Band ist durchschnitten, das Fotofestival ist eröffnet.
Foto: Judith Jandrinitsch
"Nordwärts" geht es unter anderem diesmal mit den Fotos, die nach La Gacilly in der Bretagne in Baden gezeigt werden. Die besten Fotografinnen und Fotografen aus Skandinavien zeigen diesmal ihre Werke.
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Der Titel "Nordwärts" passte auch zum Wetter am gestrigen Eröffnungstag. Statt eines Hutes hatte Festival-Direktor Lois Lammerhuber eine schwarze Haube aufgesetzt. Der Wind wurde minütlich stärker, was Lammerhuber dazu animierte, "meine Eröffnungsrede auf 90 Minuten zu beschränken". Das war natürlich nicht ganz ernst gemeint, nach Wirtschaftslandesrat Jochen Danninger und Bürgermeister Stefan Szirucsek, ÖVP, ergriff Lammerhuber das Wort, ermuntert von Landtagsabgeordneten Christoph Kainz, den Witterungsbedingungen zu trotzen und die Eröffnung der größten Outdoor-Fotoausstellung Europas im Freien vorzunehmen. So wie in den Jahren zuvor verhandle auch diese Ausstellung, "was den Menschen ausmacht - die Fotos regen zum Diskutieren und Nachdenken an und machen die Welt auf eine ganz spezielle Welt sichtbar". 

Für den französischen Botschafter in Österreich war Jean-François Roseau,  Kulturattaché des Institut Français d’Autriche, gekommen. Auch Bezirkshauptfrau Verena Sonnleitner, Vizebürgermeisterin Helga Krismer, Grüne, und der Landesinnungsmeister der NÖ Fotografen, Christian Schörg, waren persönlich mit dabei, um das Fotofestival zu eröffnen und dem Veranstalter-Trio Festival-Direktor Lois Lammerhuber, Silvia Lammerhuber und Florence Drouhet zur perfekten Umsetzung zu gratulieren. 

Eine besondere Note verliehen der Festivaleröffnung zwei  österreichische weibliche Fotografinnen-Persönlichkeiten: Christine De Grancy und Verena Andrea Prenner, deren Buch "Camping" Lammerhuber bei der Eröffnung präsentierte. Prenner hat darin Menschen in einem Palästinenserlager fotografisch festgehalten, in dem sie 2014 selbst gelebt hat - "der sinnlich-intellektuell-pragmatische Versuch, den Lebens-Unzustand Flüchtlingslager künstlerisch zu begreifen und uns alle zu Komplizen ihrer gesellschaftspolitischen Untersuchung zu machen", wie das Buch, erschienen in der Edition Lammerhuber, in dieser vorgestellt wird. 

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