Feuer in Fabriks-Dachstuhl löste Großeinsatz aus. 62 Mann aus fünf Feuerwehren standen am Montag im Einsatz, als das Dach einer Fabrikshalle in Enzesfeld in Brand stand. Nach drei Stunden war das Feuer unter Kontrolle.

Von Andreas Fussi. Update am 16. Dezember 2020 (11:13)

Montagnachmittag wurde die FF Enzesfeld zu einem „Dachstuhlbrand in der Fabriksstraße“ alarmiert. „Aus bislang unbekannten Gründen fing die Dachuntersicht in der Halle der metallverarbeitenden Fabrik Feuer. Zum Glück wurde der Brand sofort von den Arbeitern erkannt“, berichtet Markus Hackl von der FF Pottenstein.

Als die ersten Tanklöschfahrzeuge das Firmengelände erreichten, war die Rauchwolke bereits von Weitem zu sehen. Der Einsatzleiter erkannte den Ernst der Lage und erhöhte die Alarmstufe, woraufhin die Feuerwehren Lindabrunn, Hirtenberg, Berndorf sowie Pottenstein zur Unterstützung nachalarmiert wurden. Nachdem die Betriebshalle evakuiert worden war, konnte mit den Löscharbeiten begonnen werden. Mit Atemschutz wurde versucht das Feuer von innen zu bekämpfen. Auch von außen gelangten die Löschtrupps über die Feuerleiter auf das Dach, wo das Ausmaß des Brandes bereits sichtbar war.

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ASB Markus Hackl

Wenige Minuten später trafen auch die restlichen Feuerwehren ein, darunter die Drehleiter der Stützpunktfeuerwehr Berndorf. Mit vereinten Kräften kämpften die Atemschutztrupps nun gegen die Flammen, die sich schnell in der Holzverplankung des Dachstuhles, ausbreiteten. Stellenweise musste das Dach geöffnet werden. „Die Löscharbeiten erwiesen sich als schwierig, da immer wieder Flammen aus dem Gebälk hochschlugen“, erzählt Hackl. Ein Feuerwehrmann erlitt einen Schwächeanfall und musste von Sanitätern des Roten Kreuzes versorgt werden. Nach drei Stunden war das Feuer unter Kontrolle. „Der raschen Alarmierung ist es zu verdanken, dass der Brand nicht weiter außer Kontrolle geraten ist“, würdigt Kommandant des Feuerwehrabschnittes Pottenstein, Rudi Hafellner. Sein Dank gilt den zahlreichen Einsatzkräften „für die gute ortsübergreifende Zusammenarbeit!“

Am Dach der Halle entstand beträchtlicher Schaden. Ursache sowie Schadenshöhe standen zu Redaktionsschluss nicht fest.

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