Feuerwehren im Bezirk Baden verhinderten Waldbrand. Eigentlich wollte der Fahrmeister der freiwilligen Feuerwehr Lindabrunn am Sonntagnachmittag in seinem Garten gerade etwas "Gutes" auf den Griller legen, als er Richtung Aigen blickte und eine Rauchsäule im Bereich des Waldes aufsteigen sah... Sofort fuhr er zum Feuerwehrhaus, betätigte die Sirene und meldete über Funk den Brand.

Von Redaktion noen.at. Erstellt am 21. August 2018 (10:43)

Auch in der Bezirksalarmzentrale langten bereits über Notruf 122 einige Meldungen von der aufsteigenden Rauchsäule ein, deshalb wurde kurz vor 14 Uhr die Alarmstufe B2 mit Meldebild „Waldbrand" ausgelöst und wie im Alarmplan vorgesehen auch die FF Enzesfeld mitalarmiert.

Wasserversorgung im Pendelverkehr

Links neben der Landesstraße nach Aigen war, kurz nach dem Symposium, beim Wald bzw. Windschutzgürtel ein Brand auf einer Wiese ausgebrochen, der sich aufgrund der vorherrschenden Trockenheit rasch ausbreitete. Daher forderte der Feuerwehreinsatzleiter der FF Lindabrunn auch noch die FF Hirtenberg samt Wechselladefahrzeug und dem 10.000 Liter-Löschwassertank nach.

Gottseidank gelang es den Feuerwehreinsatzkräften die weitere Ausbreitung der Flammen zu verhindern und den Flächenbrand abzulöschen. Die ausreichende Wasserversorgung konnte man mit Tanklöschfahrzeugen im Pendelverkehr sicherstellen. Somit ersparte man sich den zeitaufwändigen Aufbau einer längeren Löschwasser-Zubringleitung. Mittels Wärmebildkamera gelang es Glutnester aufzuspüren und abzulöschen.

Um eine Wiederentzündung zu verhindern, ließ der Einsatzleiter sicherheitshalber den betroffenen Bereich nochmals großflächig mit Wasser benetzen. "Die Gefahr eines Brandausbruches im Wald- und Wiesenbereich ist zurzeit aufgrund der herrschenden Trockenheit besonders hoch", warnte die FF in einer Aussendung.

"An diesem sehr warmen Sonntagnachmittag waren unsere freiwilligen Feuerwehreinsatzkräfte auch körperlich besonders gefordert. Durch den raschen Einsatz der über 50 Feuerwehrmitglieder, von den drei Feuerwehren, gelang es Schlimmeres zu verhindern", so die Feuerwehr weiter.