Zwei Hunde starben bei Brand in Einfamilienhaus. Über 70 Feuerwehrleute eilten Montagabend zu einem Wohnhausbrand in Enzesfeld-Lindabrunn im Bezirk Baden. Als das Feuer im Erdgeschoss im Bereich der Küche des Einfamilienhauses ausbrach, waren die Bewohner gerade außer Haus.

Von Online Redaktion. Update am 29. Oktober 2019 (12:14)

Als die Familienmitglieder kurz nach 19 Uhr wieder daheim eintrafen, stand das Erdgeschoss in Brand. Bis zum Eintreffen der Feuerwehr bekämpfte der Familienvater mit einem Gartenschlauch die Flammen über eine geborstenen Fensterscheiben. „Der Familienvater erwarte uns beim Eintreffen vor dem Haus und konnte so erste Informationen mitteilen“ – so der Feuerwehreinsatzleiter Kommandant Michael Hebesberger von der Freiwillige Feuerwehr Enzesfeld.

Den Feuerwehreinsatzkräften gelang es die weitere Ausbreitung im Innenangriff zu stoppen und den Brand abzulöschen. Hochleistungslüfter setzte die Feuerwehr zur Entrauchung des Gebäudes ein. Mit Wärmebildkameras gelang es versteckte Glutnester aufzuspüren und abzulöschen. Mehrere Atemschutztrupps standen im Einsatz.

Hoher Sachschaden

Im Wohnhaus entstand aufgrund des Brandes und der enormen Brandgase beträchtlicher Sachschaden. Die beiden Hunde der Familie konnten leider nur mehr tot aufgefunden werden. Für die Sicherheit der Einsatzkräfte war auch ein Rettungsteam des Roten Kreuz vor Ort. Gegen 22 Uhr konnte der Feuerwehreinsatz beendet werden.

Ursache geklärt

Eine Pfanne mit Öl auf dem Herd dürfte der Auslöser für den Brand gewesen sein. Wie die Polizei am Dienstag mitteilte, hatte der Familienvater (32) das Öl erhitzt, dann aber kurzfristig das Haus verlassen, um seine beiden Kleinkinder abzuholen, weil das Auto seiner Frau einen Motorschaden hatte.