Weissenbacher bedankt sich bei seinen Lebensrettern. Geretteter Karl Reischer aus Weissenbach bedankte sich nach acht Monaten persönlich bei „seinen“ Rettern.

Von Elfi Holzinger. Erstellt am 30. Oktober 2020 (04:33)
Karl Reischer bedankt sich bei Notarzt Gunther Riedl und Sanitäterin Bianca Binder.Holzinger.Presse
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Am 15. Februar war rasches Handeln gefragt: Karl Reischer aus Weissenbach erlitt am Heimweg von der Arbeit einen Atem-Kreislaufstillstand. Ersthelfer, darunter auch zwei Ärzte, begannen sofort mit Wiederbelebungsmaßnahmen. Dem Triestingtaler Rettungsdienst und dem Notarztteam aus Baden gelang es nach mehrmaliger Defibrillation, ihn wieder zurück ins Leben zu holen.

So wurde er in kritischem Zustand ins Krankenhaus nach Eisenstadt transportiert, wo er in einer Spezialabteilung für akute Herzinfarktpatienten weiter behandelt wurde. Mittlerweile geht es Karl Reischer wieder gut und er konnte ein persönliches Treffen mit „seinen“ Rettern wahrnehmen.

Notarzt Gunther Riedl betont die Wichtigkeit der Ersthelfer: „Gerade bei einem Atem-Kreislaufstillstand, wo das Gehirn nicht mehr mit Sauerstoff versorgt wird, geht es um Minuten. Wird vor Eintreffen des Rettungsdienstes keine Erste Hilfe geleistet, sind die Überlebenschancen äußerst gering.“ Im vorliegenden Fall hat die Rettungskette perfekt gegriffen. Notfallsanitäterin Bianca Binder: „Immer wieder üben wir diese lebensrettenden Maßnahmen. Heute sind wir mehr als glücklich, dass es Herrn Reischer nach diesem Vorfall gesundheitlich wieder sehr gut geht.“