Neuer Standort für Wiener Netze: Meilenstein für Stadt. Neuer Stützpunkt der Wiener Netze ist künftig Arbeitsstätte für 90 Mitarbeiter.

Von Philipp Grabner. Erstellt am 27. November 2018 (04:02)
Eröffneten den neuen Stützpunkt in Oeynhausen: Gerhard Fida, Geschäftsführer der Wiener Netze und SPÖ-Bürgermeister Andreas Babler.Traiskirchen
Stadtgemeinde Traiskirchen

Es sei die „größte Betriebsansiedelung in der jüngeren Stadtgeschichte“, sparte Traiskirchens SPÖ-Bürgermeister Andreas Babler in der Vorwoche nicht mit Superlativen. In der Tat ist die Eröffnung des neuen Betriebsgebäudes der Wiener Netze im Stadtteil Oeynhausen ein Meilenstein für Traiskirchen: Mehr als fünf Millionen Euro wurden in den Standort investiert, 90 Mitarbeiter werden künftig auf einer Grundfläche von rund 6.200 Quadratmetern ihrer Arbeit nachgehen. Und: All das wurde in einer nur einjährigen Bauzeit fertiggestellt.

Von Traiskirchen aus werden künftig insgesamt 49 Gemeinden des südlichen Niederösterreichs und des Burgenlandes betreut – die Mitarbeiter sollen für eine sichere und störungsarme Stromversorgung der Region sorgen. Für den Stadtchef ein großer Gewinn für Traiskirchen: „Ich bin unglaublich stolz darauf, dass es uns dies gemeinsam gelungen ist. Circa 90 Beschäftigte sind hier ab nun tätig – ein Meilenstein für den boomenden Wirtschaftsstandort Traiskirchen.“

In dem Gebäude mitten im Betriebszentrum sind neben Büros auch Werkstätten, Lager, Magazine, Garderoben und Aufenthaltsräume untergebracht – außerdem eine Lkw-Einstellhalle sowie Außenlagerflächen. „Wir haben fünf Millionen Euro in die Optimierung der Netzinstandhaltung, der Effizienz der Mitarbeiter und in die Modernisierung der Arbeitsplätze gemacht. Damit erreichen wir eine Steigerung der Netzqualität des gesamten Versorgungsgebietes Süd“, zeigte sich auch Wiener Netze-Geschäftsführer Gerhard Fida äußerst zufrieden mit der Fertigstellung. Und er fügt mit einer Portion Stolz hinzu: „Geheizt und gekühlt wird übrigens umweltfreundlich mit Wärmepumpe.“