Erstes E-Fahrrad-Paket übergeben. Das Projektteam von „e-pendler in niederösterreich“ überreichte am Montag, dem 16. Juni 2014, gemeinsam mit dem Badener Bürgermeister KR Kurt Staska und Frau Vize-Bürgermeisterin Helga Krismer an sieben Bürger und Bürgerinnen der Stadt Baden ihre neuen Elektro-Fahrräder.

Erstellt am 17. Juni 2014 (13:31)
NOEN, EVN
vlnr.: Philip Pascal Kalomiris. (Raiffeisen-Leasing GmbH), Hr. Ecker (E-Biker), Dipl.-Ing.(FH) Raphael Olbrich (EVN AG), Vizebürgermeisterin Dr. Helga Krismer (Stadtgemeinde Baden), Bürgermeister KR Kurt Staska (Stadtgemeinde Baden), Fr. Kinzer (E-Bikerin), Mag. Thomas Pucharski (Wien Energie), Ing. Mag. (FH) Walter Bolena (EVN AG)
Die Pendler fahren mit den Elektro-Fahrrädern unter anderem direkt zum Arbeitsort und zum nächsten Knotenpunkt des öffentlichen Verkehrs und senken damit sowohl Straßenverkehrs- als auch Umweltbelastung. Der Strom für die e-bikes und e-Autos des Projekts „e-pendler in niederösterreich“ ist zu 100 % CO2-frei und kommt aus eigens in der Modellregion errichteten Photovoltaikanlagen. „Getankt“ wird ganz bequem zu Hause an der Steckdose.

„In erster Linie freue ich mich schon darauf, nach einem anstrengenden Dienst mit elektrischer Unterstützung vom Bahnhof nach Hause zu radeln. Das E-Bike ist für uns aber auch als Ergänzung zum E-Carsharing Bea, gedacht. Bei Gegenwind wird so mancher Einkauf im Fahrradanhänger schon schwer. Und zu guter Letzt wollen wir auch neue Wege der Mobilität aufzeigen. Nach drei Monaten ohne eigenem Auto zeichnet sich ein Trend schon deutlich ab: Wenig bis gar kein Verlust an Lebensqualität aber deutliche Entspannung im Geldbörserl“ so e-pendler Christian Ecker. Stadträtin Andrea Kinzer: „Ich bin eine begeisterte Alltagsradfahrerin und freue mich nun auf mein E Bike, mit dem ich meine persönliche Bergwertung die Schimmergasse mit Rucksack und Einkaufskorb ohne abzusteigen radeln kann.“

"Gemeinden leisten einen großen Beitrag zum Umweltschutz"

Die Übergabe fand im Rahmen des „e-pendler in niederösterreich“-Projektes statt. Dieses Projekt ist ein wichtiger Meilenstein für den Klimaschutz, da es den Herausforderungen der Mobilität mit einem klaren Konzept begegnet, Elektromobilität und neue Mobilitätsangebote angreifbar und erlebbar macht und zum Mitmachen animiert. Die neue Mobilität wird vom Klima- und Energiefonds und Land Niederösterreich gefördert. Bis jetzt nehmen Baden sowie die Gemeinden Breitenfurt, Gumpoldskirchen, Maria Enzersdorf, Mödling, Perchtoldsdorf, Sollenau und Vösendorf an dieser Aktion teil. Nutzer und Nutzerinnen des E-Fahrrad-Pakets in diesen Gemeinden erhalten eine Förderung von bis zu 60% für das Elektro-Fahrrad.

Katharina Olbrich, Projektleiterin von „e-pendler in niederösterreich“: „Wir freuen uns, dass sowohl Baden als auch die sieben anderen Gemeinden ihren Bürgerinnen und Bürgern das E-Bike Paket nutzbar machen. Sie leisten einen großen Beitrag zum Umweltschutz und zu der Nutzung innovativer Mobilitätskonzepte!“

Für Bürgermeister Staska und Vize-Bürgermeisterin Helga Krismer kommt die Initiative wie gerufen: „Baden hat schon jetzt einen hohen Anteil an Radfahrerinnen und Radfahrern. Mit einem Elektromotor werden die Distanzen länger. So warten am Bahnhof Baden bald schon viele neue Radabstellplätze auf die PendlerInnen.“

Die Modellregion „e-pendler in niederösterreich“ im Überblick

Das Forschungsprojekt ist eine Kooperation von EVN, Raiffeisen-Leasing und Wien Energie. Die Landesinitiative „emobil in niederösterreich“ steht dem Konsortium beratend zur Seite. Es wird erprobt, wie sich der Pendelverkehr zwischen Wien und Niederösterreich durch Elektromobilität energieeffizienter und klimafreundlicher gestalten lässt. Langfristig sollen der CO2-Ausstoß verringert und auch die Gesamtzahl der Fahrzeuge auf der Straße reduziert werden. Die Modellregion umfasst 49 Gemeinden südlich von Wien bis Wiener Neustadt mit ca. 296.000 Einwohnerinnen und Einwohnern.