Neubürgerempfang im Traiskirchner Rathaus. Bürgermeister präsentierte „seine“ Stadt und gab Überblick über nächsten Ziele. Verleihung von Anerkennungsprämien.

Erstellt am 31. Januar 2017 (10:07)

Die Stadtgemeinde lud am Donnerstag zum „NeubürgerInnen Empfang“ ins Rathaus. Alle Personen, die seit 2016 ihren Hauptwohnsitz nach Traiskirchen verlegt haben, waren eingeladen. Weiters wurden junge Traiskirchner mit Anerkennungsprämien für herausragende Leistungen bei Berufs- und Ausbildungsabschlüssen geehrt.

Einige der 100 Vereine der Stadt nutzten die Gelegenheit, sich zu präsentieren. Die neuen Mitbürger konnten sich so ein gutes Bild über das Vereinsleben, aber auch über andere Aktivitäten und die Infrastruktur in ihrer neuen Heimat machen. „Die Menschen machen eine Stadt aus“, so SPÖ-Bürgermeister Andreas Babler in seiner Rede, der sich stolz über das dichte soziale Netz zeigte. „Wir sind auch eine Stadt der Freiwilligen und des Ehrenamts“. In die fünf Feuerwehren investierte die Stadt in den letzten drei Jahren insgesamt 2,6 Millionen Euro.

Erfreut zeigte sich Babler, dass es gemeinsam mit Gewerbetreibenden gelungen sei, das ehemalige Semperit-Areal zu revitalisieren. 80 Betriebe haben sich dort niedergelassen, mit einem großen Branchenmix. Er habe zudem Vorverträge mit Firmen für über 200 neue Arbeitsplätze unterzeichnet. Auch ein Hotel mit Gastronomie sei, „wenn alles klappt“, geplant.

Auch den guten Ruf des Weines erwähnte der Stadtchef und die Investitionen in die Kinderbetreuung. Eine große Frage sei, wie sich der Verkehr in Zukunft entwickle. Da sei es schwierig, Lösungen zu finden. Umfahrungspläne sehe er kritisch, da Naturraum zerstört werden würde. Er kündigte aber eine Revitalisierung des Stadtzentrums in den nächsten drei Jahren an.

Am Schluss der Rede sprach Babler noch das Thema Flüchtlingsstadt an. Stolz sei er über die Reife der Traiskirchner, wie sie im Vorjahr mit der Krise umgegangen seien. Man sei Vorbildstadt geworden. Derzeit seien 550 Menschen in der Betreuungsstelle, das sei „eine bewältigbare Anzahl“.

Mit einem abgewandelten Zitat endete Babler: „Heimat ist dort, wo man mit offenen Armen empfangen wird – diese Hand reiche ich Ihnen heute und heiße Sie willkommen!“