Wohnungsbrand in Enzesfeld forderte Verletzten!. Zahlreiche Bewohner mussten evakuiert werden und die Nacht in vom Bürgermeister organisierten Unterkünften verbringen.

Erstellt am 30. Januar 2018 (12:14)

Die FF Hirtenberg wurde am Montag um 16.43 Uhr zu einem Wohnungsbrand in Enzesfeld (Bezirk Baden) alarmiert. Zwei Tanklöschfahrzeuge sowie das Kommandofahrzeug rückten aus. Nachdem sich bei der Anfahrt ein Küchenbrandes bestätigte, brach sofort auch ein Atemschutztrupp zur Einsatzadresse auf.

Die erst eintreffende Feuerwehr Enzesfeld begann sofort mit der Wohnungsöffnung im komplett verrauchten Stiegenhaus und brachte eine noch in der Wohnung befindliche ältere männliche Person aus der Wohnung und übergab sie dem Roten Kreuz.

Der Wohnungsinhaber wurde daraufhin von der Rettung mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung in ein umliegendes Krankenhaus eingeliefert.

In der Zwischenzeit wurde der Küchenbrand bekämpft und parallel dazu von den weiteren Atemschutztrupps die restlichen Wohnungen evakuiert und die Personen ins Freie gebracht und ebenfalls dem Roten Kreuz übergeben.

Küche musste für Nachlöscharbeiten zerlegt werden

„Nachdem kurz darauf vom Einsatzleiter ‚Brand Aus‘ gegeben werden konnte, wurde mit den Nachlöscharbeiten begonnen. Hierfür mussten Teile der Küche zerlegt werden und die Holzdecke in diesem Raum entfernt werden“, berichtet Toni Linsbichler von der Pressestelle der Freiwilligen Feuerwehr Hirtenberg.

Mit Hilfe einer Wärmebildkamera wurde noch nach Glutnestern in der Brandwohnung gesucht und sie beseitigt. Ein weiterer Atemschutztrupp kontrollierte sämtliche anderen Wohnungen in dem Mehrparteienhaus, stellte aber zum Glück keine Gefährdung fest.

Auch der Bürgermeister von Enzesfeld-Lindabrunn, Franz Schneider, machte sich ein gleich Bild der Lage und organisierte Unterkünfte für diejenigen Hausbewohner, die in der Nacht nicht in ihrer eigenen Wohnung sein konnten.

Nachdem alle Gerätschaften versorgt waren, konnte gegen 19 Uhr auch das letzte Tanklöschfahrzeug die Einsatzadresse verlassen und ins Feuerwehrhaus einrücken.

Insgesamt standen 4 Atemschutztrupps von den Feuerwehren Enzesfeld, Lindabrunn und Hirtenberg im Einsatz.

Eingesetzte Kräfte:

FF Lindabrunn: 3 Fahrzeuge, 18 Mann/Frauen

FF Enzesfeld: 3 Fahrzeuge, 22 Mann/Frauen

FF Hirtenberg: 3 Fahrzeuge, Atemluftkompressor,  17 Mann/Frauen

Rotes Kreuz: 2 Fahrzeuge, 6 Mann/Frauen

Polizei Hirtenberg: 1 Fahrzeug, 2 Mann