Ukraine-Kottingbrunn: Flucht nach Österreich 

Erstellt am 11. März 2022 | 05:21
Lesezeit: 2 Min
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Hans Holdhaus mit Mitstreitern in Záhony, an die nördlichste Ecke in Ungarn an der Grenze zur Ukraine.
Foto: privat
Unternehmer Hans Holdhaus brachte mehrere ukrainische Geflüchtete nach Österreich.
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 Eine große Welle der Solidarität mit ukrainischen Kriegsflüchtlingen schlägt sich derzeit in ganz Österreich und Europa nieder. So werden nun vielerorts Spenden gesammelt. Der Kottingbrunner Fitnesscoach und Unternehmer Hans Holdhaus fuhr selbst an die Grenze der Ukraine, um dort wartende Menschen in Sicherheit zu bringen.

„In zweieinhalb Tagen konnten wir acht Fahrzeuge zusammenbekommen, mit denen wir letztlich eine Tonne Hilfsgüter an die ungarisch-ukrainische Grenze gebracht haben“, erzählt Holdhaus. Gemeinsam mit Freunden und Bekannten aus dem Raum Baden brachte er weiters 24 Personen nach Österreich, wo sie nun größtenteils im Wiener Ankunftszentrum Engerthstraße versorgt werden. „Ich konnte dem Leid nicht mehr tatenlos zusehen und dachte, ich müsse etwas tun. Ganz nach dem Motto ‘Just do it!‘ haben wir uns dann ins Auto gesetzt“, sagt der Sportwissenschaftler über seine Beweggründe. Gerade wenn man eine Familie habe, sei es besonders emotional, das große Leid der Geflüchteten mit eigenen Augen zu sehen zu bekommen.

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