Baden: Gesundheitsprojekt soll ausgeweitet werden. Schulpsychologische Sprechstunden am BG/BRG Baden Frauengasse sollen die mentale Balance der Schüler in dieser turbulenten Zeit halten. Ausweitung geplant.

Von Andreas Fussi. Erstellt am 28. Februar 2021 (05:12)
Gesundheitsstadtrat Stefan Eitler, Psychologin Barbara Schöbl, Initiatorin Katharina Copnall, Klassenvorstand der 2E Lukas Sternberg, Direktorin Sonja Happenhofer, Elternvereins-Obmann Helmut Prenner und Schüler der 2E.
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Da dem BG/ BRG Baden Frauengasse im heurigen Schuljahr keine Schulpsychologin mehr zugeteilt wurde, die für Gespräche direkt an der Schule zur Verfügung steht, hatten der Elternverein des BG/BRG Baden Frauengasse und das „KIT-Team“ (KIT-Kids in trouble) unter der Initiative von Katharina Copnall die Idee, eine psychologische Sprechstunde für Schüler, die in der Zeit der Corona-Pandemie besonders psychisch belastet waren, anzuregen.

Die Schulgemeinschaft konnte dafür die Klinische Psychologin Barbara Schöbl, die schon im Bereich des Jugendcoachings an der Schule gearbeitet hatte, gewinnen. Ihre Tätigkeit beinhaltete bis jetzt Online-Beratungsstunden ebenso wie Coaching ganzer Klassen, die durch Konfliktsituationen gespalten waren. „Es ist sehr wichtig, dass in diesen turbulenten Zeiten auch die mentale Balance der Schüler im doch anders strukturierten Schulalltag gehalten wird“, weiß Direktorin Sonja Happenhofer. Die Zusammenarbeit mit Schulärztin Ulrike Kummer-Frosch, sei „sehr zielführend“ gewesen. „Die Sprechstunden wurden im 1. Semester dankenswerterweise vom Elternverein der Schule finanziert“, würdigt Happenhofer.

Im 2. Semester wird dieses Projekt, wie berichtet, durch die Stadtgemeinde gefördert und auch auf das BG/BRG Biondekgasse ausgedehnt werden. „Es ist sehr erfreulich, dass in der Zeit der großen Herausforderungen auf die soziale Entwicklung der Schüler Rücksicht genommen wird“, meint Happenhofer. Die Schüler der Frauengasse kommen dann in den Genuss von zwei psychologischen Sprechstunden, da das Projekt mit dem Elternverein ebenfalls – zusätzlich zur Förderung durch die Stadt – aufrecht bleibe.