Trotz Lockdown: Badener Restaurant mit zwei Hauben prämiert

Restaurant „Le Rendez-vous“ überzeugt mit französischen Originalrezepten.

Erstellt am 01. Dezember 2021 | 05:11
Lesezeit: 2 Min
prämiert von Gault Millau
Küchenchef Juraj Gajac (l.) mit „Le Rendez-vous“-Chef Attila Balázs im Restaurant in der Weilburgstraße 3.
 
Foto: JJ

Wer trotz Lockdowns nicht auf authentische französische Küche verzichten will, der nutzt das Abhol- und Lieferservice des Restaurants „Le Rendez-vous“ in der Weilburgstraße 3. Denn einfach die Hände in den Schoß legen und auf bessere Zeiten warten, das ist nicht die Vorgehensweise von „Le Rendez-vous“-Besitzer Attila Balázs und Küchenchef Juraj Gajac.

„Wir konnten gar nicht aufsperren, weil im März 2020 kam der erste Lockdown, am 15. Mai 2020 haben wir schließlich aufgesperrt, bevor wir am 5. November 2020 wieder zusperren mussten.“ 
Attila Balázs

Der Erfolg gibt ihnen recht: Balázs hat das Restaurant „Primavera“ im Februar 2020 übernommen und in das „Le Rendez-vous“ umgewandelt, doch, so berichtet Balázs „Wir konnten gar nicht aufsperren, weil im März 2020 kam der erste Lockdown, am 15. Mai 2020 haben wir schließlich aufgesperrt, bevor wir am 5. November 2020 wieder zusperren mussten.“ Obwohl das Lokal nur ein halbes Jahr offen war, bekam das „Le Rendez-vous“ im Dezember vorigen Jahres seine erste Gault Millau-Haube überreicht.

Ende November 2021 sind Gastgeber Balázs und Küchenchef Gajac wieder im Lockdown, aber mit der zweiten Haube. „Das ist natürlich eine Bestätigung unserer bisherigen Arbeit“, freut sich Balázs. Der in Baden Aufgewachsene hat eine Koch- und Kellnerlehre gemacht und sich in seinem Beruf bald auf das Service konzentriert. Gearbeitet hat er in internationalen Häusern etwa in Zürich, 2017 kehrte er nach Österreich zurück und ergriff frei nach dem Motto „no risk, no fun“ drei Jahre später die Chance, ein eigenes Restaurant zu führen.

„Es ist eine große Ehre, dass wir in kürzester Zeit zwei Hauben bekommen haben.“ Juraj Gajac

Er ist ein Verfechter der Küche von Paul Bocuse, der französische Spitzenkoch, der 2018 verstarb, prägt die Vorstellung der beiden davon, wie aus erlesenen französischen und regionalen Zutaten eben solche Gerichte kreiert werden. „Wir sind ein Zwei-Mann-Team“, sagt Attila Balázs, der sich in Küchenfragen voll auf Juraj Gajac verlässt, mit dem er bereits in einem Badener Restaurant arbeitete. Der Koch betont: „Es ist eine große Ehre, dass wir in kürzester Zeit zwei Hauben bekommen haben.“ Um ihren Traum, nämlich, sich eines Tages doch einen Michelin-Stern erkochen zu können wahr zu machen, hoffen beide, dass der Lockdown für die Gastronomie bald ein Ende hat. „Wir wollen auch im Restaurant wieder für unsere Gäste da sein“, betonen beide.