Bad Vöslauer Stadtamtsdirektor verabschiedet

Erstellt am 01. April 2022 | 05:19
Lesezeit: 3 Min
Viele wichtige Beschlüsse wurden getroffen, wie über die Sanierung der Volksschule Gainfarn.
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Am Donnerstag fand die erste Gemeinderatssitzung im neuen Jahr im Bad Vöslauer Kursalon statt. Vor dem offiziellen Sitzungsbeginn wurde der langjährige Stadtamtsdirektor von Bad Vöslau, Kurt Wieland, nach 33 Jahren im Dienst, feierlich verabschiedet.

Alle Fraktionen bedankten sich für die hervorragende und unpolitische Arbeit, die Kurt Wieland für Bad Vöslau geleistet hat und wünschten ihm alles Gute für den Ruhestand. Mit 1. April übernimmt Rene Gneist, der seit sieben Jahren die Finanzabteilung in Bad Vöslau leitet, die Agenden des Stadtamtdirektors.

Finanzpolitik der Stadt macht sich jetzt bezahlt

„Es freut mich ganz besonders, dass unsere nachhaltige Wirtschaftsweise der letzten Jahre jetzt sinnvolle und visionäre Investitionen für die Zukunft ermöglicht“, äußert sich Bürgermeister Christoph Prinz (Liste Flammer) über die Annahme des Rechnungsabschlusses 2021.

Der Schuldenstand der Gemeinde konnte im Jahr 2021 um eine Million Euro reduziert werden. Im Gemeinderat wurden drei neue Darlehen beschlossen. Hierbei handelt es sich um die Finanzierung des Kindergarten Brunngasse und der Volksschule Gainfarn. Der Kredit von über 10 Millionen Euro für die Generalsanierung erhält vor allem von der Opposition wenig Zustimmung. Neben der Sanierung des Schlosses wird ein neuer Konzertsaal neben dem Gebäude erbaut. Die Summe des Kredites wird über die nächsten 40 Jahre ausbezahlt. Die regierende Liste sieht dieses aber als ein wertvolles und wichtiges Projekt für den Ortsteil Gainfarn.

Diskussion bei Planungsvergabe

Eine Diskussion entstand bei der Vergabe für die Detailplanung des Stadtzentrums an die Firma Kosaplaner. Der Bestbieter mit deutlichem Abstand mit einer Angebotssumme von 203.000 Euro und 99 erreichten Punkten erhielt den Auftrag. Die Grünen konstatieren, erst kurz vor der Gemeinderatssitzung einen unzureichenden Einblick in die Preisangebote erhalten zu haben und stimmen gegen die Vergabe an das Büro. „Kontrolle durch die Opposition wäre mehr als berechtigt! Wir stimmen gegen die Auftragsvergabe, weil eine derart undurchsichtige Vorgehensweise inakzeptabel ist“, heißt es von den Grünen.

Laut der Liste Flammer hatten hingegen alle Mitglieder des Stadt- und Gemeinderates die Möglichkeit, Einsicht in die Unterlagen zu nehmen und Fragen an das zuständige Büro zu stellen.

„Ein weit über unsere Gemeindegrenzen renommiertes Planungsbüro wie die Firma kosaplaner, mit ihrem unschlagbaren Preis-Leistungsverhältnis aber auch mit ihrer guten Kenntnis um unsere Stadt, steht den Grünen nicht zu Gesicht“, meint der Klubobmann der Lise Flammer, Michael Slechta, kopfschüttelnd.

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