Mandatsverzicht bringt Junge in Leobersdorf vor. Vorzugsstimmen beeinflussten Personalentscheidungen bei den Parteien.

Von David Steiner. Erstellt am 07. Februar 2020 (03:09)
Symbolbild
Shutterstock/Denis Kuvaev

Am Montag nach der Wahl lagen schließlich die Ergebnisse der Sprengel und der Vorzugsstimmen vor. Letztere veränderten die listeninternen Reihungen mit zwei Ausnahmen nicht. Bei der LZL rückte Firat Güzel mit 147 Vorzugsstimmen zwei Listenplätze auf den zehnten vor. Altbürgermeister Anton Bosch erhielt 100 Vorzugsstimmen und hätte Anspruch auf das 14. LZL-Mandat im Gemeinderat. Nach ersten Informationen wird er auf seinen Sitz verzichten. Damit bleibt Mathias Pretzl an 14. Stelle und zieht erstmals in den Gemeinderat ein.

Bei der ÖVP erhielt Johann Zöhling 168 Vorzugsstimmen. Er kündigte bereits am Wahlabend an, sich aus der Kommunalpolitik zurückzuziehen. Über die Obmann-Nachfolge berieten die VP-Gremien am Wochenende. Bis Redaktionsschluss wurde kein Ergebnis bekannt. Auf Nachfrage stellte Zöhling klar, dass er auch auf den Sitz im Gemeinderat verzichten werde. Damit rückt JVP-Obfrau Denise Neurauter auf den siebenten Platz nach. Für die SPÖ stimmt neben Gerhard Tschakert und Dieter Kornfeld zukünftig Amela Dzananovic im Ortsparlament mit. Mandatar der GHL wird Herbert Bader. Bereits am Wahlabend lies er anklingen, dass er sich auf den Altersvorsitz bei der konstituierenden Sitzungen des Gemeinderats freue. Die FPÖ verpasste ihr Mandat um zehn Stimmen. Dietmar Plank kündigte an, persönlich die Konsequenzen zu ziehen und als FP-Obmann zurückzutreten.