Bad Vöslau: FP-Gerstner fordert Umfahrung

Bei der Präsentation der FPÖ-Kandidatinnen und Kandidaten spricht sich Peter Gerstner für die Entlastungsstraße aus.

Erstellt am 19. Januar 2020 | 03:52
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Simone Hauer, Jessica Gullner, Peter Gerstner, Ewald Mayer, Gerald Hein und Markus Vukovic bei der Präsentation. Die FPÖ hält aktuell bei 5 Mandaten (von 37).
Foto: Weber

„Es scheint, dass das Hauptthema Verkehr das einzige Thema ist, das die Opposition eint“, erklärt FPÖ Spitzenkandidat Peter Gerstner bei der Kandidaten-Präsentation.

Er präsentierte einen eigenen Vorschlag für Vöslau. Statt einem verkehrsberuhigten Zentrum fordert er eine Verkehrsentlastung. Erreichen möchte er das mit dem Bau einer ortsnahen Umfahrungsstraße und der Änderungen des Verlaufs der B212. (Verlängerung bis Leobersdorf). Um den Individualverkehr auf der Hochstraße zu entlasten, kann man sich auch die Idee der Gainfarner Umfahrung (Gemeindestraße südlich des Ortszentrums) vorstellen. „Diese Forderungen erheben wir seit 15 Jahren. Gescheitert ist das an Studien des Landes und an Grundstückseigentümern“, sagt Gerstner.

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Kritik übt man am geplanten Umbau von Schloss Gainfarn. Der scheidende Stadtrat Franz Sommer meint, „man hat seinerzeit verabsäumt, das Gespräch mit Landesrat Wolfgang Sobotka zu suchen, der sich für ein Ausbildungszentrum für Musikschullehrer in unserer Region ausgesprochen hat. Gainfarn war im Gespräch. Hier wären Förderungen möglich gewesen.“