Quereinsteiger mischen mit in Tattendorf. Die Unabhängige Liste Tattendorf stellt die Kandidatinnen und Kandidaten vor. Ortschef hebt Dumba-Zentrum als „großer Meilenstein in Sachen Infrastruktur“ hervor.

Von Andreas Fussi. Erstellt am 11. Januar 2020 (04:09)
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Beim Jazz-Brunch am Sonntag wurden die UHL-Kandidaten und ihre Pläne vorgestellt.
Liste

Anlässlich des Jazz-Brunch hat die Unabhängige Liste Tattendorf (UHL) am 5. Jänner ihr neues Team für die Gemeinderatswahl 2020 vorgestellt. Mit Stolz präsentierte Bürgermeister Alfred Reinisch dabei so manch Überraschung.

Auf den Plätzen 1 bis 3 setzt die Liste auf Erfahrung. Bürgermeister Reinisch, Martina Lechner und Martin Kandler führen das Team an. Mit Grafikerin. Claudia Nikollaj und Bauexperte, Günther Holpfer ist es gelungen, einmalige Kompetenzen zu sichern. Mit Martin Aschauer holte sich die Liste zudem den Leiter der Öffentlichkeitsarbeit Österreichs größter unabhängiger Umweltschutzorganisation an Bord. Er wird sich verstärkt um Kommunikation und Tourismus kümmern. Der ehemalige Konzert- und Festivalveranstalter, Betreiber diverser Kunst- und Jugendkulturplattformen und ehemalige Präsident des österreichischen Medienverbandes verantwortet schon seit über 10 Jahre die Öffentlichkeitsarbeit von Global 2000. Seit nunmehr 5 Jahren ist er in und mit Tattendorf verheiratet.

Geballtes Knowhow und Erfahrungen

Eine starke Stimme für die Jugend ist Lisa Lechner, derzeitige Obfrau des Mädchen- und Frauenbundes. Dazu kommt Urgestein Othmar Alte sowie Michael Dopler. „Auf der 38- köpfigen Liste findet sich vom Universitätsprofessor bis zum geschätzten Dorfwirt, vom Hofrat bis zur Diplompädagogin von der Studentin bis zu wohlverdiente Pensionisten, vom Juristen bis zum Wirtschaftsprüfer geballtes Knowhow und Erfahrung, auf die wir zurückgreifen können“, freut sich Ortschef Reinisch.

Besonders hebt Reinisch das Entwicklungskonzept der Gemeinde hervor. Die Kindergartenerweiterung, die Auszeichnung zur 1. Nationalpark Gartengemeinde Österreichs, der Umbau des Gemeindeamtes samt Photovoltaikanlage, die Sanierung und Verbreiterung der Triestingbrücke, das Car-Sharing, die Verdichtung des öffentlichen Verkehrs, der Familienwohnbau am Hauptplatz bzw. Junges Wohnen in der Mühlgasse, das Naturdenkmal bei der Piesting oder die Errichtung des Dumba-Zentrums mit Vereinshaus und Gewölbekeller zählt er als einige der Highlights seiner Amtszeit auf.