ÖVP im Bezirk Baden geht mit viel Zuversicht in Wahl. Volkspartei des Bezirks stellt Programme, Bilanzen und Kampagnen vor. „Es zählen Partnerschaft und Leidenschaft“, betont Landesgeschäftsführer Bernhard Ebner.

Von Andreas Fussi. Erstellt am 16. Januar 2020 (03:24)
Stadtrat Franz Rumpler, Bgm. Stefan Szirucsek, Bernhard Ebner, Gemeinderätin Natascha Partl, Bgm. Christoph Kainz, Bgm. Christian Macho und Gemeinderat Andreas Steiner.
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Bei einem Pressegespräch mit VPNÖ-Landesgeschäftsführer Bernhard Ebner stellte die ÖVP anlässlich der Gemeinderatswahlen Programme, Bilanzen und Kampagnen einzelner Gemeinden sowie Landes- und Bezirksfakten vor.

„Badens Stellung wollen wir weiter ausbauen“

„Aktuell stellt die Volkspartei in 12 Gemeinden des Bezirks den Bürgermeister. Bei der Gemeindewahl am 26. Jänner treten wir in allen Gemeinden an, und zwar mit 986 Kandidatinnen und Kandidaten. 209 Kandidatinnen und Kandidaten sind unter 35 Jahren. Wir haben 346 Frauen und 10 Spitzenkandidatinnen auf unseren Listen“, informierte Bezirksparteiobmann Christoph Kainz über die Ausgangslage. Er betont dabei die Partnerschaft zwischen Land und Gemeinden. „Partnerschaft ist die Grundlage, die Erfolge schafft – für jeden Euro, der in den Gemeinden investiert wird, kommen 40 Cent von den Gemeinden und 60 Cent vom Land“, erklärt dazu Ebner.

Für Bürgermeister Stefan Szirucsek liegt der Schwerpunkt auf der Entwicklung „Badens zu einer modernen Stadt. Baden ist touristische Top-Destination mit Fokus auf Qualitäts- und Gesundheitstourismus sowie Kultur. Diese Stellung wollen wir weiter ausbauen“, erzählt er.

Gemeinderat Andreas Steiner aus Schönau hebt als Hauptanliegen seiner Fraktion „ein gelebtes Miteinander und einen neuen Kurs der Veränderung“ hervor. „Ich freue mich, dass wir von einem breiten Team aus allen Bevölkerungsgruppen in Schönau und Siebenhaus unterstützt werden“, sagt er.

Gemeinderätin Natascha Partl aus Furth an der Triesting freut sich, dass es gelungen sei, „die Bürgerliste wieder mit der Volkspartei zu vereinen. Wer Bürgermeister werde, würden die Wähler mit ihren Vorzugsstimmen entscheiden, erklärt sie.

Mit dem Land NÖ als Partner sei vieles gelungen, etwa die Adaptierung des Feuerwehrhauses. „Mit der anstehenden Generalsanierung der Volksschule wollen wir den Schulstandort auch in Zukunft erhalten“, ergänzt Partl. Bürgermeister Christian Macho aus Kottingbrunn tritt mit einem Team von 33 Frauen und 33 Männern zur Wahl an. „2015 sind wir angetreten um Kottingbrunn mit neuem Stil gemeinsam weiterzuentwickeln“, resümiert er. Ein Vorhaben der nächsten Jahre stelle die Zentrumsentwicklung dar, „mit dem Wasserschloss als Herzstück“. Dazu gehöre auch die Sanierung der Hauptstraße.

Berndorf habe die besondere Situation, dass der amtierende Bürgermeister gegen seine eigene Partei antrete. Stadtrat Franz Rumpler betont dabei die Rolle seiner Partei als Mediator gegenüber den drei SPÖ-Listen.