Diebstahl? 120 Heuballen weg!

Erstellt am 18. Mai 2015 | 08:02
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Heu Heuballen Getreideernte / Grain harvest Getreideernte / Grain harvest / [ (c) www.BilderBox.com, Erwin Wodicka, Siedlerzeile 3, A-4062 Thening, Tel. + 43 676 5103678.Verwendung nur gegen HONORAR, BELEG,URHEBERVERMERK und den AGBs auf bilderbox.com](in
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Mann soll im Bezirk Baden 120 Heuballen seines Verpächters gestohlen haben.
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Wohin verschwand all das Heu? Für den Verpächter eines landwirtschaftlichen Betriebes im Bezirk steht fest: sein Pächter hat ihm das Tierfutter entwendet. Deswegen musste sich der Mann nun vor Gericht verantworten.

Pächter hat auch Arbeiter in Verdacht

Schafe hatte der Beschuldigte auf dem Gelände gehalten. Dabei soll er laut Verpächter permanent Heuballen gestohlen haben. Bei den letzten 120 Heuballen habe er dann Anzeige erstattet.

Der Mann, der verschuldet ist, soll außerdem Dinge versteckt haben, damit diese nicht zur Tilgung seiner Verbindlichkeiten herangezogen werden konnten. So habe er seine Schafe weggebracht, damit diese nicht vom Exekutor weggeschafft werden können, wrf ihm die Staatsanwaltscahft vor.

Der Angeklagte erklärte allerdings, dass es sich gar nicht um seine Schafe gehandelt habe. Die habe ein Sponsor für ihn gekauft, er habe sie nur betreut. Der Verpächter des Grundstückes hatte allerdings nicht nur den Pächter im Verdacht.

„Seine Arbeiter haben meine Heuballen genommen“, meinte er in seiner Aussage. Und dann wartete er noch eine dritte Version auf. Richterin Scherrer forderte ihn auf, sich seine Aussage vorher zu überlegen, da er unter Wahrheitspflicht stünde.

Schafe „hat er aufgeladen und ist gefahren“

„Das ist ja eh alles eines. Ob das seine Arbeiter oder er nehmen…“, verstand der Zeuge die Aufregung nicht. „Ich habe erfahren, dass er die Schafe weggebracht hat. Die hat er aufgeladen und ist gefahren“, erklärte er weiter.

„Ich weiß nicht, ob die Schafe registriert waren. Manchmal sind die nicht bei Tierärzten gemeldet, dann sind es sozusagen ‚schwarze Schafe‘“, sorgte der Zeuge für Schmunzeln bei den Zuhörern.

Der „Sponsor“ der Schafe bestätigte, dass die Tiere in seinem Besitz waren und später verkauft wurden, also nie Eigentum des Beschuldigten gewesen seien.

Richterin Scherrer sprach den Angeklagten schließlich – noch nicht rechtskräftig – frei.

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