Herrscht Uneinigkeit in Berndorfer Ortschef-Frage?. Die Berndorfer ÖVP tritt vehement Meldungen entgegen, dass in der Bürgermeisterfrage interne Uneinigkeit geherrscht hätte.

Von Elfi Holzinger. Erstellt am 27. Februar 2020 (03:23)
Birgitta Haltmeyer und Franz Rumpler.
Holzinger.Presse

Die Gerüchteküche brodelt weiterhin hurtig vor sich hin. Die konstituierende Sitzung wurde auf jeden Fall auf den 2. März (18 Uhr im Stadtsaal) verschoben. Es soll nämlich auch innerhalb der ÖVP kurzzeitig Uneinigkeit zwischen dem Spitzenkandidaten Franz Rumpler und der Zweitgereichten Birgitta Haltmeyer gegeben haben.

Dabei fiel gerade die Volkspartei durch ihre innerparteiliche Einigkeit auf. Das wurde mit einem Plus von drei Mandaten belohnt, bei nun 10 von 33 Sitzen.

Mit der SPÖ, die sieben Mandate verlor und damit die Absolute einbüßte, will anscheinend keine der anderen Fraktionen koalieren. Das brachte die ÖVP dazu, die Koalitionsverhandlungen zu leiten und den Bürgermeister zu stellen.

Nun stellte die Volkspartei zu den angeblichen internen Querelen klar: „Die ÖVP ist mit einem vielfältigen Team und dem klaren Ziel angetreten, in Berndorf mitzugestalten. Bei der Teambildung und Listenreihung ging es uns besonders darum, dass Erfahrung in der Gemeindepolitik und frischer Wind durch neue Kandidaten einander gut ergänzen.“

Auf angebliche Unstimmigkeiten im ÖVP-Team wegen der Besetzung des Bürgermeisterpostens angesprochen, entgegnen Franz Rumpler und Birgitta Haltmeyer, dass „immer klar war, dass der VP-Listenerste auch erste Wahl zum Bürgermeister ist“. Gerüchte über eine Abstimmung unter Mitgliedern darüber werden von beiden klar dementiert und sie betonen, dass sie sich miteinander auf die neue, aktive Rolle in der Berndorfer Stadtregierung freuen.