Fünf neue Radarboxen in Berndorf

Erstellt am 04. April 2022 | 05:11
Lesezeit: 2 Min
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Stadtpolizist Mark Benedek und Stadtrat Gerhard Ullrich versichern, dass es bei der Aufstellung von fünf Radarstationen um die Sicherheit gehe und nicht um Abzocke.
Foto: Dietmar Holzinger
Stadt investiert in Sicherheit. Auch mobile Kontrollen geplant.
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Um den wachsenden Bedarf an mehr Sicherheit im Straßenverkehr im gesamten Stadtgebiet gerecht zu werden, wurden von der Stadtgemeinde Berndorf nun fünf eigene Radarkästen angekauft.

Stadtrat Gerhard Ullrich, FPÖ, freut sich über die finale Umsetzung dieses Projektes. Unzählige Beschwerden über Raser machten diesen Schritt notwendig. Es gehe nicht um Abzocke, betont Ullrich, aber eklatante Verkehrsübertretungen wie etwa beim Gymnasium in der Sportpromenade, mit 114 km/h in der 30er-Zone, seien nicht zu dulden.

Die fünf Standorte beim Gymnasium, in der Karlstraße, der Brunntalgasse, der Hauptstraße St. Veit sowie in der Hirtenberger Straße beim Friedhof in St. Veit sind alle mit Bedacht gewählt. Es wurden im Zuge der Standortermittlung Aspekte wie Schulwege, Kindergarten, Fußgänger und Anrainerschutz in den Vordergrund gestellt. Parallel zu den Radarstandorten wurde Stadtpolizist Mark Benedek von der Sicherheitsakademie (SIAK) Wien im Umgang mit der Laserpistole, mobilen Radaranlagen und Teilen des Fließverkehrs geschult. Hier steht man in Verhandlungen mit dem Land NÖ, um hier auch eine entsprechende Genehmigung zu bekommen. „Nur so können wir als Gemeinde auch unseren Beitrag zur aktiven Verkehrssicherheit leisten. Die besten Verordnungen bringen wenig, wenn sie nicht kontrolliert werden können“, ist sich Ullrich sicher.

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