Grasshoppers-Saison endet mit Enttäuschung

Traiskirchen galt in der Wildcard-Runde gegen Attnang-Puchheim als Favorit. Die Grasshoppers scheiterten aber sang- und klanglos. Damit ist die Saison beendet.

Erstellt am 16. August 2021 | 06:28
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Ausgeschlagen. Ein schlechter Tag in Attnang-Puchheim beendete die Saison von Philipp Eckel und den Traiskirchen Grasshoppers in Wildcard-Runde.
Foto: Eugen Werner

Der Halbfinaleinzug war bei den Traiskirchen Grasshoppers fest eingeplant. Doch der Vizemeister des Vorjahres war in der Wildcard-Runde (Best-of-Three) in Attnang-Puchheim unterm Strich chancenlos. "Es war eine eigenartige Gemengelage", suchte Traiskirchen-Obmann Peter Feichtinger nach Erklärungen für die beide Niederlagen am Samstag: "Es waren mehrere Dinge." Die Oberösterreicher, die eine deutlich schlechtere Sieg-Niederlage-Bilanz nach dem Grunddurchgang hatten, nur das Heimrecht bekamen, weil sie in der schwächere West-Division Platz zwei erreichten, während Traiskirchen im Osten Dritter wurde, hatten Pitcher Omar Duenas zu Verfügung. Der Nationalteam-Werfer war über weite Strecken der Saison verletzt. "Der hat uns unsere Offense eigentlich rasch abgedreht", war Feichtinger verblüfft.

Keine Treffer der Topleute

Die besten Schlagmänner der Traiskirchen Philipp Eckel, Philip Brenner und Georgii Hvrythisvili landeten im ersten Match keinen einzigen Basehit. Dennoch gingen die Traiskirchner mit 2:0 in Führung. Doch zu einem richtigen Flow kam es nicht. "Es war komisch. Die Attnanger haben satt zusammengehalten und waren präsenter." Allen voran David Brandt, der als Shortstop eigentlich alles richtig machte. Traiskirchen-Pitcher Tobias Kiefer erwischte hingegen einen soliden, aber nicht überragenden Tag. "Attnang ist einfach alles aufgegangen", musste Feichtinger anerkennen, dass seine Mannen im ersten Spiel klar unterlegen waren (3:12). 

Hoppers kommen nicht ins Laufen

In der zweiten Begegnung setzten die Traiskirchner das erste Highlight. Nach einem Three Run-Homerun von Hvrythisvili führten die Gäste früh mit 4:0. Die Initialzündung war auch das nicht. "Wir haben uns eher gedacht, dass wir das halten wollen und vielleicht nachlegen, aber das nachlegen hat an diesem Tag nicht funktioniert." Attnang-Pitcher Jimmy Jensen offenbarte in der Folge kaum noch Schwächen. Als dann die Attnang-Schlagmänner immer öfter die Würfe von Brett Ludeman erfolgreich attacktierten, war das Traiskirchner Schicksal besiegelt (5:11). "So schnell ist die Saison dann aus", seufzt Feichtinger.