Leobersdorf: Erzbischof bei Altarweihe

Erstellt am 30. März 2022 | 06:00
Lesezeit: 2 Min
Kardinal Christoph Schönborn weihte den Altar in der neu sanierten Pfarrkirche St. Martin.
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Zum ersten Mal in der Leobersdorfer Geschichte kam ein Erzbischof in das Gotteshaus der Gemeinde. Der Anlass: Ein neuer Altar in einer rundum restaurierten Kirche!

Der Altar, einmal an seinem Platz, steht dort Jahrzehnte, vielleicht Jahrhunderte unverrückt am selben Ort und ist das Zentrum der christlichen Eucharistiefeier. Kardinal Christoph Schönborn hob das Besondere an der Feier gleich zu Beginn in den Mittelpunkt und erläuterte: „Die Weihe eines Altars ist ein Ereignis, das nur einmal im Leben eines Menschen vorkommt.“ Das rege Interesse der Menschen zeigte sich in den zahlreichen Anmeldungen zur Feier. Die gesamte Festivität musste zusätzlich per Video in das Eventcenter Leobersdorf übertragen werden. Christoph Schönborn segnete auch dort die Gäste persönlich mit dem neu geweihten Weihwasser.

Alten Schriften ist zu entnehmen, dass es in Leobersdorf schon 1220 eine Kirche, einen Pfarrhof und einen Priester mit dem Namen Herbordus gegeben hat. In ihrem 800-jährigen Bestehen, mit teils schweren Schäden durch Brände, Blitzeinschläge und Plünderungen, wurde die Kirche immer wieder aufgebaut. Noch heute zeigt sie sich als Hauptdarsteller am Ortswappen von Leobersdorf. Im Mai 1971 begann unter Pater Konrad Pröll eine Außensanierung, 1972/73 folgte eine gründliche Innensanierung. Zuletzt, 50 Jahre später, hat sich die katholische Pfarrgemeinde für eine weitere Renovierung entschlossen. Die feuchten Kirchenwände wurden trockengelegt und die nötige Generalsanierung im Inneren fand in einem zeit-, kosten-, und arbeitsintensiven Projekt statt.

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