Widerstand gegen Staatsgewalt: Mann fuhr fast Polizistin nieder

Erstellt am 18. August 2022 | 05:17
Lesezeit: 2 Min
Routine-Verkehrskontrolle wurde Verdächtigem zum Verhängnis
Symbolbild
Foto: APA (Symbolbild)
Lenker missachtete bei Kontrolle Anhaltezeichen und gab Gas. Beamtin rettete sich durch Sprung.
Werbung

Im Zuge einer Verkehrskontrolle kam es am 11. August in Guntramsdorf zu dramatischen Augenblicken. Eine Polizeibeamtin wollte einen weißen Mazda 3 anhalten. Sie begab sich dazu auf die Fahrbahn und setzte mit der roten Kelle ein deutliches Anhaltezeichen.

Zwei weitere Polizisten waren in unmittelbarer Nähe und alle Einsatzkräfte trugen den Warnüberwurf sowie vorschriftsmäßig die weiße Tellerkappe. Doch als der Autolenker die Beamtin wahrnahm, beschleunigte er sein Fahrzeug und fuhr auf sie zu! „Eine Kollision mit der Polizistin konnte nur durch einen Sprung ihrerseits in Richtung Gehsteig vermieden werden“, heißt es dazu seitens der Polizei.

Der Lenker flüchtete in Richtung B17. Trotz sofortiger Nachfahrt konnten die Beamten den Pkw nur mehr abgestellt im Ortsgebiet mit warmen Motor vorfinden. Der Beschuldigte konnte erst durch die Zulassungsbesitzerin ausgeforscht werden. Der Wienersdorfer zeigte sich geständig das Auto gelenkt zu haben, bestritt jedoch, auf die Beamtin zugefahren zu sein. Als Grund für die Nichtbeachtung gab er an, keinen Führerschein zu besitzen.

Die Polizistin wurde nicht verletzt. Der Beschuldigte wird wegen Widerstand gegen die Staatsgewalt und wegen der Verwaltungsübertretungen zur Anzeige gebracht.

Werbung