Im Heimatort auf Großvaters Spuren unterwegs. Heiligenkreuzer konnten hautnah die interessante Historie ihres Heimatortes „erwandern“ und zugleich erkunden.

Von Stephanie Pirkfellner. Erstellt am 07. Juni 2019 (08:53)
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Die Exkursionsgruppe vor der päpstlichen Hochschule.

Waltraud Meijer-Krones, Dorfvereinsmitglied und Theologin, führte viele interessierte Heiligenkreuzer an Stellen ihres Heimatortes, die früher anders aussahen und eine andere Funktion hatten.

Meijer-Krones, die in der Wienerwaldgemeinde aufgewachsen ist, konnte neben allerlei wissenswerten Fakten und mit vielen persönlichen Erinnerungen aufwarten, wie etwa auf die Geschichten ihres Großvaters Georg Krones, des früheren Postmeister von Heiligenkreuz.

Alte Fotos aus der Topothek ermöglichten es den Teilnehmern, sich ein Bild über die damalige Situation zu machen.

So tauchte man in die Geschichte des alten Meierhofes, der theologischen Hochschule, des „Schüttkastens“, dem „Sagbründl“, der alten Schmiede, dem Post-Mauthaus bis zum Gasthaus ein.

Das Gasthaus, romanischen Ursprungs, war eine Zeit lang ein Hospital für 30 Patienten. Später wurde es zur Klostertaverne und heute ist es der Klostergasthof. Oder der „Hradschin“, der Hügel hinter Gemeindehaus und Volksschule. Hier soll sich ein Gästehaus für König Ottokar von Böhmen befunden haben, der hier oft zur Jagd war. Zu seinen Ehren mag der Name Hradschin entstanden sein.