Neuer Radweg soll bezirksübergreifend entstehen. Die Pedalritter erhalten zwischen Gaaden und Heiligenkreuz eine neue „Autobahn“ für ihr gesundes Hobby.

Von Stephanie Pirkfellner. Erstellt am 06. August 2019 (04:08)
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Die Bürgermeister Rainer Schramm (l.) (Gaaden) und Franz Winter (r.) (Heiligenkreuz) freuen sich darüber, dass sie ein bezirksübergreifendes Radweg-Projekt starten können.

Die niederösterreichische Straßenverwaltung plant, die B11 zwischen Heiligenkreuz und Gaaden zu sanieren und die Straße von drei Fahrspuren auf zwei zurückzubauen.

Den dritten Fahrstreifen würde die Straßenverwaltung den Gemeinden Heiligenkreuz und Gaaden für einen Radweg zur Verfügung stellen.

Da die Arbeiten bereits Ende August beginnen sollen, entschlossen sich die Ortschefs Rainer Schramm (Wir Gaadner) und Franz Winter ÖVP) für die Errichtung dieses Radweges.

Zuerst wird die Straßenverwaltung den dritten Fahrstreifen durch Ausfräsen und Rekultivieren von der B11 trennen. Der Radweg soll dann von Gaaden nach Heiligenkreuz auf der linken Seite ab dem Gaadnder Biotop entstehen. In Heiligenkreuz ist die Weiterführung als Geh- und Radweg bis zum Stiftshof vorgesehen, wodurch eine direkte Verbindung zum Helenentalradweg geschaffen werden kann.

Auch die Mountainbikestrecke Reisenberg in Richtung Siegenfeld und Baden sowie die Thallernstrecke in Richtung Weißenbach und Mödling sind dann gut an das Radwegnetz angeschlossen. Dafür ist es notwendig, die B11 im Ortsgebiet von Heiligenkreuz zu verengen. Als positiver Nebeneffekt werden niedrigere Verkehrsgeschwindigkeiten erwartet.

Der Heiligenkreuzer Universitätsprofessor für Verkehrsplanung, Georg Hauger, wird mit seinen Mitarbeitern und Studenten ein Konzept für Ausführung und Gestaltung des Radweges erstellen.