Neuer Steg über Schwechat für Cholerakapelle. Abbruch und Neubau des Fußgängerstegs Cholerakapelle über die Schwechat ist fix. Baden beteiligt sich an Errichtungskosten.

Von Andreas Fussi. Erstellt am 22. November 2017 (15:57)
NOEN, Fussi
Seit eineinhalb Jahren ist der Steg über die Schwechat bei der Cholerakapelle schon gesperrt. Viele ignorieren aber die Sperre.

Vielen Spaziergängern entlang des Wegerls im Helenental ist es negativ aufgefallen. Der Fußgängersteg bei der Cholerakapelle über die Schwechat ist seit April des Vorjahres gesperrt. Damals fand im Auftrag der Standortgemeinden Alland und Heiligenkreuz eine Brückeninspektion statt, bei der massive Mängel und Schäden festgestellt wurden und der Steg umgehend gesperrt werden musste. Nun aber wurde der Fahrplan zur Sanierung festgelegt.

Fahrplan für Sanierung wurde festgelegt

Diese Fußgängerbrücke wurde seinerzeit federführend von der Stadtgemeinde Baden errichtet und finanziert, wenngleich der Steg zur Hälfte auf Gemeindegebiet Alland und zur Hälfte auf Gemeindegebiet Heiligenkreuz liegt. Gleich nach der Sperre hatten die Marktgemeinden Alland und Heiligenkreuz bereits im Frühjahr das Büro Alexander Groschner mit der Planung eines neuen Fußgängersteges beauftragt.

„Da die Brücke jedoch auch für die Stadtgemeinde Baden in touristischer Hinsicht bedeutend ist, hat Baden ein Drittel der Planungskosten übernommen“, berichtet Badens zuständiger VP-Stadtrat Rudolf Gehrer

Bauarbeiten ab Frühjahr 2018

Nach Abschluss der Planung liegen nun seitens der Gemeinde Alland die Schätzkosten für einen Neubau des Steges vor. Diese liegen 190.000 Euro (inklusive Umsatzsteuer), wobei die Gemeinden Alland und Heiligenkreuz die Stadt Baden um einen Kostenzuschuss in der Höhe von einem Neuntel der Errichtungskosten, maximal jedoch 23.000 Euro ersucht haben. Das Land NÖ übernimmt voraussichtlich zwei Drittel der Errichtungskosten.

Der Steg wird seitens der Gemeinden Alland und Heiligenkreuz bis zum Frühjahr 2018 errichtet und in weiterer Folge instand gehalten.

Sehr erfreut zeigt sich Stadtrat August Breininger (Wir Badener) über diese Information: „Ich gehe dreimal die Woche dort vorbei und ich sage Bravo zur Initiative und stimme feurig und begeistert zu!“