Radweg-Lücke ist zu: Von Baden nach Alland radeln

Erstellt am 25. Mai 2022 | 06:01
Lesezeit: 3 Min
Radverbindung von Baden nach Alland nun ohne Unterbrechung.
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Seit kurzem ist der Lückenschluss des Helenental-Radwegs zwischen Sattelbach und Schwechatbach fertig. Er wurde nun durch Abt Maximilian Heim (Stift Heiligenkreuz) gesegnet und durch Landesrat Ludwig Schleritzko und den Bürgermeistern Stefan Szirucsek (Baden), Franz Winter (Heiligenkreuz) und Bürgermeister Ludwig Köck (Alland), alle ÖVP, feierlich eröffnet.

Bürgermeister Köck hob besonders die gute Zusammenarbeit der Arbeitsgemeinschaft Heiligenkreuz und Alland sowie die Unterstützung des Landes Niederösterreich hervor. „Nach teilweise langen und auch mühsamen Verhandlungen ist nun der Helenental-Radweg von Alland bis nach Baden finalisiert. Die behördlich auferlegten Naturschutz- und Rodungsbewilligungen sorgten für eine weitblickende und anrainerfreundliche Einbindung in die Landschaft. Insgesamt wurde ein Gelände von knapp 2 Hektar modelliert, sanfte Böschungssicherungen ausgeführt und eine Fläche von 6.800 m² begrünt“, sagte Köck.

Dank gebühre der Förderstelle ST3 für eine zügige Projektabrechnung gemäß den Fördersätzen und dem Land NÖ, welches den Löwenanteil von 70 Prozent der Gesamtinvestitionskosten übernommen hat. Die restlichen 30 Prozent leisteten die ARGE-Gemeinden Alland und Heiligenkreuz und auch die Stadtgemeinde Baden hat sich partnerschaftlich beteiligt. Insgesamt betragen die Gesamtkosten 910.000 Euro.

Die Arbeiten an den Straßenanlagen wurden vom NÖ Straßendienst und der örtlich zuständigen Straßenmeisterei Pottenstein tatkräftig unterstützt. „Ein besonderer Dank gilt den zahlreichen Grundeigentümern, welche Grundabtretungen leisteten bzw. auch Fahrt- und Benutzungsrechte einräumten. Leider legt sich noch ein Anrainer quer, wir hoffen aber letztlich auf eine Lösung“, erklärte Bürgermeister Franz Winter.

Landesrat Ludwig Schleritzko betonte, dass sich das Land Niederösterreich klar zur aktiven Mobilität, also das Radfahren und Zufußgehen bekennt und noch weiter in den Fokus rücken wird. Schleritzko: „Mit Vorzeigeprojekten wie diesem, schaffen wir es nicht nur das Bewusstsein für das Radfahren zu erhöhen, sondern schaffen auch die so wichtige Infrastruktur dafür.“

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