Alland: Zirkus sucht eine Bleibe. Der Zirkus Belloni ist mit zwei Familien und 30 Tieren in Alland gestrandet. Mit der Gemeinde wurde nun ein Spendenaufruf gestartet. Menschen und Tiere suchen Quartier.

Von Stephanie Pirkfellner. Erstellt am 07. Dezember 2020 (03:34)
VP Bürgermeister Ludwig Köck, Kevin Probst, Monty Noichl, Jenea Noichl, Anja Noichl, Karl Leodolter, Christoph Leodolter, Carlos Frank im Hintergrund Babyesel Elisa.
Stephanie Pirkfellner

Der Zirkus steht wegen des derzeit geltenden zweiten Lockdowns wieder still und somit brechen die Einnahmen zum zweiten Mal in diesem Jahr komplett weg. Das Familienunternehmen Belloni möchte seinen Beruf nicht aufgeben und auch nach dem Eindämmen der Pandemie die Menschen mit seiner Kunst begeistern und verzaubern. Nun hat die Zirkusfamilie zusammen mit der Allander Gemeindeverwaltung einen Spendenaufruf ins Leben gerufen. Knapp 30 Tiere (Pferde, Ponys, Esel, Rinder, Ziegen und Hunde) und zwei Familien gehören zum Betrieb. „Viele Bürger haben uns in den vergangenen Tagen mit Futter-, Sach-, und Geldspenden unterstützt“, berichtet Anja Noichl und weiter: „Ein großes Dankeschön an alle, die gespendet haben und auch ein offenes Ohr für uns haben. Unser besonderer Dank gilt Bürgermeister Ludwig Köck und der Gemeinde Alland, dem Reitverein Gaaden, den Firmen Strutzenberger und Leodolter und dem Bauernhof Steiner.“

Wenn alles vorbei ist, möchten die Zirkuskünstler die Unterstützer zu einer Vorstellung einladen.

Wer etwas spenden möchte, kann vorbeikommen oder unter 0660 8040742 anrufen.

Dringend gesucht wird noch ein Winterquartier für Mensch und Tiere. Ein leer stehender Hof oder Reitstall, vielleicht auch ein Grundstück mit Halle oder Ähnliches.