Hilfe für Flutopfer in Bosnien. Engagierte Apothekerfamilie rief spontan eine Hilfsaktion für die Opfer der Hochwasserkatastrophe ins Leben.

Erstellt am 10. Juni 2014 (09:58)
Die beiden Initiatoren der Hilfsaktion: Walter und Johanna Staschek.
NOEN, privat

Mitte Mai ereilte die Apotheke zum heiligen Antonius ein Hilferuf aus der überfluteten bosnischen Hochwasser-Katastrophenregion. Binnen kürzester Zeit sammelte man im Freundeskreis etliche Kartons und Säcke mit Kleidung, Geschirr und Toilettenartikeln. Zudem spendete die Apotheke einige Kisten Medikamente, Desinfektionsmittel, Vitaminpräparate und Hygieneartikel.

Hilfsgüter und Medikamente für Betroffene

Bereits am Sonntag, dem 25. Mai, setzte sich ein Bus mit den Hilfsgütern zum ersten Mal mit Fahrtziel Banja Luka in Bewegung. Die Medikamente wurden dort von der Ärztin Vesna Ecim-Zlojutro, die ein Notspital für die Regionen Doboj und Samac eingerichtet hatte, mit großem Dank in Empfang genommen.

Die gesamte Region ist immer noch stark vom Hochwasser betroffen und die Hilfsgüter können nur mit Booten überbracht werden. Das Krankenhaus in Doboj benötigt daher weiterhin massive Hilfe und mittlerweile wurde eine zweite Ladung nach Lilic gebracht. Der Verein „Oase“ stellt für den Transport einen Bus zur Verfügung und die Spendenbox in der Apotheke wird von den Kunden fleißig gefüttert.

Weiters haben die Apothekeninhaber Johanna und Walter Staschek bei der Sparkasse Pottenstein ein Spendenkonto eingerichtet und ersuchen die NÖN-Leser um Mithilfe. Das von der Sparkasse unentgeltlich zur Verfügung gestellte Konto lautet auf: Sparkasse Pottenstein, Mag. Walter Staschek KG – Bosnienhilfe. IBAN: AT37 2024 5000 0034 2014, BIC: SPPOAT21XXX.