Traiskirchen: Spendenmarathon für das Regenbogental. Der Verein BVB Tempelfreaks e.V. mit Obmann Rene Westendorp hat Spendenmarathon für das Regenbogental gestartet.

Von Judith Jandrinitsch. Erstellt am 22. Oktober 2020 (03:23)
Rene Westendorp hofft auf rege Beteiligung beim Spendenmarathon für das Regenbogental.
privat

Im Regenbogental, dem Therapiehof in Leobersdorf, finden Kinder mit besonderen Bedürfnissen genauso Unterstützung wie Jugendliche mit lebensbedrohlichen Erkrankungen, in Trauersituationen oder nach traumatischen Ereignissen. Doch nicht nur die Kinder werden begleitet, sondern auch deren Eltern.

Begründet wurde der Verein von Kinderarzt Manfred Weiss und seiner Frau Margarethe Weiss-Beck aus Tribuswinkel. Manfred Weiss ist nicht nur Arzt, sondern coacht auch eine Fußballjugendmannschaft in Tribuswinkel, was ihn wieder mit Rene Westendorp zusammenbrachte. Westendorp, alias „der fliegende Holländer“, ist nicht nur am Fußballplatz in Tribuswinkel zu finden, seine ganz große Fußball-Leidenschaft gehört Borussia-Dortmund. Als Obmann des Fanclubs „BVB Tempelfreaks“ ist er nicht nur darauf bedacht, die gelb-schwarzen Spieler anzufeuern, sondern Gutes zu tun.

Nicht ahnend, dass Arzt sehr engagiert ist

„Ich kenne Manfred Weiss persönlich, hatte aber lange Zeit keine Ahnung, dass er sich für das Regenbogental engagiert. Ich habe das eher zufällig mitbekommen und dann den Herrn Doktor direkt darauf angesprochen, warum er mir das nicht schon längst einmal erzählt hat“, berichtet Westendorp. Dafür setzt sich der Fanclub-Obmann jetzt umso intensiver dafür ein, Spenden für den Verein Regenbogental zu lukrieren, und zwar in Form eines Spendenmarathons, der noch bis 30. November läuft.

Westendorp, der in seinem Leben auch schon so manchen Schicksalsschlag zu verkraften hatte, ist überzeugt: „Der Therapiehof braucht eine Halle für die Pferde, es müsste doch möglich sein, das Dach durch Sponsorenleistungen und Solidarität zu finanzieren“, meint Westendorp und denkt dabei an einen Dachdeckerbetrieb, der hier unterstützend und unentgeltlich helfen könnte. Doch auch die Tiere wie Lamas, Ziegen und Pferde wollen gut mit Futter versorgt sein, eine Therapiestunde kostet 35 Euro. Es gibt also genug Möglichkeiten, sein Geld gut anzulegen, denn Westendorp betont: „Es müssen nicht immer Riesensummen sein. Jeder Euro zählt, und jeder kann etwas beitragen.“