Ärger wegen Hundekot in Enzesfeld

Erstellt am 29. April 2022 | 05:18
Lesezeit: 2 Min
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Glasermeister Hans Peter Wobornik ärgert sich über die Hundehaufen im Ortsgebiet.
Foto: privat
Ab Hauptstraße 18 besonders schlimm. Ortschef appelliert an Miteinander.
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Auch Enzesfeld hat mit Hundekot zu kämpfen, ärgert sich Glasermeister Hans Peter Wobornik: „Es ist wie ein Spießrutenlauf, man muss aufpassen, wo man hinsteigt. Ich hoffe, dass die Gemeinde endlich etwas dagegen tut. Besonders die Grünflächen sind ein beliebtes Hundeklo, ich verstehe nicht, warum die Hundebesitzer den Kot nicht wegräumen, überall hängen diese Hundekotsackerl. Ab Hauptstraße 18 ist es besonders schlimm.“

Bürgermeister Franz Schneider (Liste Schneider) kennt das Problem: „Die Gemeinde und im Besonderen der zuständige Gemeinderatsausschuss für Wohnen + Leben unter der Ausschussvorsitzenden Silvia Pirker (SPÖ) hat sich schon viele Gedanken gemacht, wie diesem Problem entgegengetreten werden kann“, sagt er.

„Gemeinde.Waste.Watchers“

Pirker ersucht regelmäßig, in der Gemeindezeitung die Bevölkerung, besonders die Hundebesitzer, um Einsicht und Sauberkeit. Zahlreiche Hundesackerl-Stationen wurden aufgestellt und die Standorte laufend erweitert. Die Überlegungen gingen auch in Richtung eines „Gemeinde.Waste.Watchers“, der Verursachern nachgehen würde, um sie zu belehren und allenfalls sogar Strafverfahren einzuleiten. „Mir als Bürgermeister ist die Verschmutzung durch Hundekot unserer ansonsten sehr gepflegten Grünanlagen durchaus bewusst und ich würde gerne mehr dagegen unternehmen. Leider kann seitens der Gemeinde aber nur dann eingegriffen werden, wenn uns die ‚Täter‘, bzw. deren Besitzer bekannt sind“, betont Schneider. „Nur ein Miteinander kann solche Probleme aus der Welt schaffen“, weiß er.

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